Anbieter zum Thema
Mit CAD/CAM zur Individualisierung
Mit der Adaption von Kundenprozessen kennt sich auch Frank Eckstein von Open Mind aus. Als CAD/CAM-Spezialist ist er mit dem Trend zur Individualisierung vertraut und stellt den Teilnehmern hochperformante Strategien für die 5-Achs-Bearbeitung vor. Im Fokus dabei: Die Konvertierung medizinischer Meshes, Punkte und Punktwolken in technische Daten zur Verarbeitung auf der Werkzeugmaschine. Dabei kann er nur empfehlen, nach dem Postprozessorlauf eine Abtragssimulation und einen Kollisionscheck einzuplanen. „Das ist wesentlich wirtschaftlicher als Schäden an Maschinen, Werkzeugen und Maschinen zu riskieren“, bezieht Eckstein bei einem komplexen Thema klar Stellung.
Leicht zu bedienende Workflow-Management-Lösungen
Interessant ist auch, wie sich Thomas Wengi vom Werkzeugmaschinenhersteller Agie Charmilles zum Thema Komplexität äußert: „Was komplex ist, muss auch komplex bleiben“, so sein Standpunkt. Bei Versuchen, Komplexes einfach zu machen, gehe Qualität verloren. „Es muss daher versucht werden, die Komplexität besser zu organisieren“, so Wengi weiter. Und das gehe innerhalb der langen Prozesskette nur gemeinsam mit Partnern.
Wenn alle Partner gemeinsam ihre Hausaufgaben machen, kann dabei Erstaunliches entstehen. So sind heute dank leicht zu bedienender Workflow-Management-Lösungen mit Bedienterminals für die iPad-Generation auch technisch versierte Laien in der Lage prozesssicher fünfachsig zu fräsen, wie Beispiele aus der Dentalindustrie zeigen.
Zahnärzte bekommen feuchte Augen
Damit kennt sich Dr. Bruce Lening aus. Als selbständiger Zahnarzt weiß er, wie sehr sich die Herstellung von Zahnersatz in den jüngsten zehn Jahren verändert hat. Wo früher im Stile einer Manufaktur gearbeitet wurde, sind heute hochautomatisierte Fertigungsprozesse etabliert. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. „Die behandelnden Zahnärzte bekommen feuchte Augen vor Glück“, stellt er den Ausrüstern und Bearbeitern ein exzellentes Zeugnis aus.
(ID:34169900)
