Foba auf der Fakuma

Lasermarkierung auf Kunststoff

| Redakteur: Peter Reinhardt

Wirbelsäulenimplantat aus PEEK mit lasermarkiertem UDI-Datamatrix-Code von zirka 3 x 3 mm Größe.
Wirbelsäulenimplantat aus PEEK mit lasermarkiertem UDI-Datamatrix-Code von zirka 3 x 3 mm Größe. (Bild: Foba Laser Marking)

Zwei Themen fokussiert Foba als Hersteller von Lasermarkieranlagen auf der Fakuma: die Kennzeichnung empfindlicher Kunststoffe und die Kamerainspektion. Beides ist speziell für Hersteller medizintechnischer Produkte interessant.

  • UV- und Faserlaser für empfindliche Kunststoffe und Tag-Nacht-Bauteile
  • Integrierte Kamera für die Prä- und Postinspektion
  • Bis zu 80 Prozent weniger Ausschusskosten

Auf der Fakuma, internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung, präsentiert Foba vom 17. bis 21. Oktober in Friedrichshafen Markieranwendungen, die auf unterschiedliche Kunststoffe abgestimmt sind. Unter anderem wird der Hersteller von Laserbeschriftungssystemen über Produktneuheiten wie die M3000-UV für empfindliche Kunststoffe oder neue Markierlösungen speziell für die Tag-Nacht-Beschriftung informieren.

UV-Laser für besonders empfindliche Werkstoffe

Die M3000-UV ist ein 2-W-UV-Laserarbeitsplatz mit optional integrierbarer Kamera. Foba erweitert damit das Angebot an verfügbaren Wellenlängen in der M-Serie über die etablierten Faserlaser hinaus. Der UV-Laser eignet sich aufgrund seiner geringen Wärmeentwicklung besonders für empfindliche Werkstoffe. Das Anwendungsspektrum umfasst Materialien wie Silikon, HDPE, PET oder PVC.

Dünne Lackschichten auf transparentem Kunststoff lassen sich mit den präzise arbeitenden Faserlasern akkurat abtragen. Im sogenannten Tag-Nacht-Design erreichen Anwender damit brillante Farbeffekte für eine optimale Lesbarkeit in allen Lichtverhältnissen. Bei Dunkelheit können die Zeichen hinterleuchtet werden.

Auch für die dauerhafte Rückverfolgbarkeit von Bauteilen aus Kunststoff über deren gesamten Produktlebenszyklus und zur Optimierung von Logistikprozessen nutzen Hersteller Laserbeschriftungssysteme. In die Kunststoffschichten eingelassene Zeichen schützen darüber hinaus vor Fälschungen.

Markiersysteme mit integrierter Kamera

Fobas Markiersysteme mit integrierter Kamera ermöglichen sowohl die Prä- wie auch die Postinspektion von Bauteilen und Markierergebnissen sowie die exakte Ausrichtung der Markierposition auf die Lage der Produkte. Das vermeidet kostenintensive Markierfehler. Die Ausschusskosten können um bis zu 80 Prozent reduziert werden, hat der Anlagenbauer berechnet. Ein automatischer Autofokus, der über die Markiersoftware Mark-US bedienbar ist, verkürzt darüber hinaus die Einrichtungszeiten.

Foba präsentiert sich auf der Fakuma mit den Markierarbeitsplätzen M1000 und M2000. Messebesucher erleben die kamerabasierte Lasermarkierung in der praktischen Anwendung auf Messemustern aus Kunststoff.

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Weitere Artikel über die Kennzeichnung und Markierung von Medizinprodukten sowie über andere Fertigungseinrichtungen finden Sie in unserem Themenkanal Fertigung.

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