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Cobots Kollaborierende Roboter setzen KI und maschinelles Lernen ein

Redakteur: Kristin Breunig

Hilpert Electronics, Vertriebspartner des taiwanesischen Cobot-Anbieters TM-Robot, bietet Lösungen für die Arbeit mit robotergestützter künstlicher Intelligenz (KI) an. TM-Robot hat dazu Werkzeuge entwickelt, die in Verbindung mit den kollaborierenden Robotern (Cobots) eine erhöhte Produktionseffizienz erreichen. Diese Werkzeuge können branchenübergreifend eingesetzt werden.

Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen beim ­Inspizieren von Baugruppen
Einsatz von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen beim ­Inspizieren von Baugruppen
(Bild: Hilpert Electronics)

Durch die Verarbeitung umfangreicher Bilddaten, die für die Umsetzung des maschinellen Lernens seitens des Cobots verwendet werden, kann die Maschine die Objektklassifizierung oder Objekterkennung erlernen und ableiten. Der TM-Roboter kann basierend auf diesen Grundlagen Aufgaben differenzieren und ausführen. Die von TM-Robot entwickelten KI-Werkzeuge unterstützen die kollaborierenden Roboter bei der Erstellung eines eigenen Prinzips zur Objektklassifizierung und -erfassung. Dabei ist es wichtig, dass diese Werkzeuge möglichst einfach und intuitiv vom Anwender genutzt werden können.

„Bei der Anwendung der industriellen Bildverarbeitung können Nutzer auf unterschiedliche Herausforderungen stoßen. So kann es für Anwender schwierig sein, den Roboter anzuweisen, wie er Objekte unterscheiden soll, die ein ähnliches Aussehen haben, wie beispielsweise bei der Unterscheidung von unterschiedlichen Schraubengrößen. Des Weiteren ist es herausfordernd, Objekte zu definieren, die mehrere oder unterschiedliche Formen haben, wie beispielsweise Lötstellen an THT-Bauteilen. Diese Fähigkeit ist besonders wichtig, wenn es um die Erkennung von Defekten auf der Oberfläche geht, die nicht immer gleich aussehen, um daraus z.B. Unregelmäßigkeiten abzuleiten“, erklärt Ralf Jentscher Sales & Product Engineer bei Hilpert Electronics für den Bereich Cobots und Robotikanwendungen.

Trainingsmodell zum maschinellen Lernen

TM-Robot hat mit dem TM AI+ Training Server eine Software entwickelt, die es Anwendern ermöglicht, große Mengen von Bildmustern zu verarbeiten. So lässt sich daraus ein Trainingsmodell zum maschinellen Lernen erstellen. Mithilfe der browserbasierten Benutzeroberfläche kann der Benutzer mit der Software arbeiten. Sie unterstützt das schnelle Einlernen von unterschiedlichen Objekten. Mit der in den Cobots von TM integrierten Kamera und Bildverarbeitung können die Bilddaten automatisch gesammelt und auf den Server hochgeladen werden, damit der Bediener die Daten prüfen, beschriften und klassifizieren kann. Durch die benutzerfreundliche Oberfläche können die Anwender große Datenmengen einfach und zügig verarbeiten. Dabei ist eine Vorschau der Trainingsergebnisse ebenfalls möglich, um zu erkennen, ob die Ergebnisse den Vorgaben entsprechen. Danach werden die Trainingsergebnisse an den Cobot zurückgeschickt, damit dieser im neuen KI-Modus arbeiten kann.

Im Anschluss können so unterschiedliche Aufgaben vom Cobot selbstständig umgesetzt werden. Dem System können neben einfachen Aufgaben, wie dem Sortieren von Objekten auch komplexere Tätigkeiten, wie die Prüfung von Glasflaschen auf Defekte oder die Erkennung von Farbunterschieden bei Holzprodukten antrainiert werden.

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