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Recht Interaktives Lernprogramm zum Heilmittelwerbegesetz

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Darf in der Publikumspresse mit Krankheitsgeschichten für Medizinprodukte geworben werden? Darf ein Unternehmensartikel oder eine Webseite Aussagen von Patienten enthalten? Diese für Medizintechnik-Unternehmen spannenden Fragen beantwortet das neue eLearning-Tool des BVMed zum Thema „Heilmittelwerbegesetz (HWG) und Medizinprodukte“.

Das Lernprogramm basiert auf einer fiktiven Anzeige und zeigt Medizintechnik-Unternehmen, was laut HWG bei Werbe- und Informationsaktivitäten zulässig ist
Das Lernprogramm basiert auf einer fiktiven Anzeige und zeigt Medizintechnik-Unternehmen, was laut HWG bei Werbe- und Informationsaktivitäten zulässig ist
(Bild: BVMed)

Thema ist die immer aktuelle Frage nach den Grenzen, die das HWG Medizintechnik-Unternehmen bei Werbe- und Informationsaktivitäten setzt. „Medizin und Gesundheit sind sensible Themen. Medizinische Informationen unterliegen einer besonderen Verantwortung. Welcher rechtliche Rahmen muss beachtet werden? Welche juristischen Fallstricke gibt es? Was ist erlaubt und was verboten? Wir wollen den MedTech-Unternehmen mit dem neuen eLearning-Tool praktische Tipps und einen echten Erkenntnisgewinn geben“, sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Sein Fazit: „Unternehmen dürfen nach dem HWG in der Kommunikation mit Medizinprodukten weit mehr, als sie glauben.“

„Im Zuge der 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG) werden im Herbst 2012 auch die HWG-Vorschriften für Medizinprodukte weiter liberalisiert werden. So ist zukünftig in der Publikumswerbung auch die objektive und nicht irreführende Werbung mit Aussagen von Patienten (Testimonial-Werbung) zulässig. Auch das Verbot der Verwendung von fremd- und fachsprachlichen Bezeichnungen in der Publikumswerbung wird für Medizinprodukte entfallen. Diese wichtigen Fakten vermittelt das eLearning-Tool praxisorientiert und verständlich“, so Rechtsexperte Dr. Ulrich Reese. „Die Fragen und deren ausführliche Erläuterungen in dem interaktiven Tool vermitteln auf unterhaltsame Art Praxiswissen zur HWG-Anwendung“, ergänzt Entwickler Dr. Ingo Carl. Das Tool ist außerdem gekoppelt mit einem Praxisleitfaden des BVMed zum HWG.

Das Lernprogramm kann kostenfrei aufgerufen werden. Es enthält eine fiktive Anzeige mit differenzierten Fragen zur rechtlichen Zulässigkeit. Das eLearning-Tool des BVMed entstand in Zusammenarbeit mit Dr. Ulrich Reese von der Rechtsanwaltskanzlei Clifford Chance und wurde konzipiert und technisch umgesetzt von Dr. Ingo Carl von der Agentur Dr. Carl GmbH.Link zum eLearning-Tool des BVMed

Kontakt:

BVMed - Bundesverband Medizintechnologie

D-10117 Berlin

www.bvmed.de

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