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Haftungsfragen, Datenschutz und die Meinung von Ärzten zu Medical Apps

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Sind Medical Apps mehr als nur Spielereien?

Die Frage, ob Apps den Patienten auch sinnvolle Informationen über medizinische Sachverhalte oder eine gesundheitsfördernde Lebensweise bieten können, beantworten lediglich 18 Prozent der Ärzte mit einem eindeutigen „Nein“. Die große Mehrheit, nämlich 62 Prozent der Mediziner, ist überzeugt, dass immerhin „einige wenige“ gute Programme für Patienten hilfreiche Informationen liefern können. Allerdings sind sie auch der Überzeugung, dass viel Unsinn auf dem Markt ist. Von „sehr vielen“ hilfreichen Apps auf dem Markt sprechen nur 20 Prozent der Ärzte.

Skepsis klingt auch bei der Frage nach medizinischen Messwerten durch, die von den Apps erhoben und ausgewertet werden können. Ob Daten über den Kreislauf, Gewicht oder Blutzuckerwerte: Fast jeder dritte Arzt (31 Prozent) hält diese Funktionen für Spielereien ohne großen Nutzen – aber auch ohne große Gefahren. 24 Prozent warnen dagegen: Solche medizinischen Daten könnten den Nutzer ohne ärztliche Interpretation eher verwirren, als dass sie ihm irgendwie helfen. Immerhin 45 Prozent der Ärzte betrachten diese Entwicklung entspannt: Prinzipiell böten die Apps hilfreiche oder lehrreiche Informationen – was durchaus zu begrüßen sei.

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