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Wegweisende Medtech-Produkte ausgezeichnet German Innovation Award: So sieht die Zukunft der Medizintechnik aus

Redakteur: Julia Engelke

Die Gewinnerunternehmen des German Innovation Award 2021 stehen fest. Unter den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern sind auch einige Unternehmen aus der Medizintechnik. Denn: Nicht erst seit Corona sind permanente Innovation und kurze Produktionszyklen für diese Branche charakteristisch.

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Das Medizinprodukt Robotic-Scope von BHS Technologies basiert auf softwaregesteuerter Technologie und eröffnet einen neuen Weg für die Visualisierung der mikrochirurgischen Eingriffe. Mit einem Head-Mounted-Display wird ein robotergeführter Kamerakopf über dem Operationsfeld bewegt.
Das Medizinprodukt Robotic-Scope von BHS Technologies basiert auf softwaregesteuerter Technologie und eröffnet einen neuen Weg für die Visualisierung der mikrochirurgischen Eingriffe. Mit einem Head-Mounted-Display wird ein robotergeführter Kamerakopf über dem Operationsfeld bewegt.
(Bild: BHS Technologies GmbH)

Die Medtech-Branche erzielt mittlerweile rund ein Drittel ihres Umsatzes mit Produkten beziehungsweise Verfahren, die nicht älter als drei Jahre sind. Und das spiegelte sich auch bei den Gewinnern des diesjährigen German Innovation Award wider: Unter den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern sind auch einige Unternehmen aus der Medizintechnik.

Für diese Innovationskraft verantwortlich sind vor allem Hidden Champions und auch zahlreiche Start-ups: Allein in Deutschland zählen über 90 Prozent der Branchenteilnehmer zu den kleinen und mittelständischen Unternehmen. Sie alle sorgen dafür, dass medizintechnische Produkte mit dem Siegel „Made in Germany“ weltweit ein hohes Ansehen in Bezug auf Qualität und Technologieführerschaft genießen.

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Mit dem German Innovation Award unterstützt der Rat für Formgebung in- und ausländische Unternehmen dabei, Aufmerksamkeit für ihre Produkte und Lösungen zu generieren. „Neben den sogenannten ‚Leuchtturmprojekten‘ weist die Medtech-Branche eine enorme Bandbreite an Innovationen auf“, erklärt Lutz Dietzold, Geschäftsführer Rat für Formgebung. „Mit unserem Preis möchten wir diese vielen großartigen Leistungen einem breiten Publikum bekannt machen und so den prämierten Unternehmen eine Basis bereiten, um sich erfolgreich am Markt zu positionieren.“

Nutzerzentrierung und Mehrwert

Diese Sichtbarkeit nutzen kann in diesem Jahr Clinomic aus Aachen mit „Mona“. Das sprachbasierte Assistenzsystem für die Intensivmedizin kombiniert innovatives Design mit High-End-Technologie und Künstlicher Intelligenz. Direkt am Patientenbett montiert, hilft Mona Ärztinnen und Ärzten dabei, den Überblick über die Tausenden von Daten, die stündlich pro Patient anfallen, zu behalten und sich bei der Behandlung auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Weiteres Gold geht an BHS Technologies aus Innsbruck in Österreich. Deren Robotic-Scope basiert auf softwaregesteuerter Technologie und eröffnet einen neuen Weg für die Visualisierung der mikrochirurgischen Eingriffe. Mit einem Head-Mounted-Display wird ein robotergeführter Kamerakopf über dem Operationsfeld bewegt, wodurch Chirurginnen und Chirurgen Hände und Augen auf dem Operationsfeld behalten können.

Über eine Gold-Auszeichnung darf sich auch Dermalog Identification Systems in Hamburg freuen. Die neuen Multi-Biometric Cameras erfassen berührungslos und automatisiert mehrere biometrische Merkmale wie Gesicht und Iris, aber auch die Körpertemperatur und ermöglichen so einen sicheren Betrieb auch in Pandemiezeiten.

„Mit dem German Innovation Award zeichnen wir Produkte und Lösungen aus, die sich vor allem durch Nutzerzentrierung und einen Mehrwert gegenüber bisherigen Lösungen unterscheiden“, sagt Dietzold. „Der Wettbewerb zeigt auf beeindruckende Weise, wie Unternehmen die Chancen der Digitalisierung für ihre Märkte zu nutzen wissen und darüber, was die unterschiedlichen Branchen gerade bewegt. Ein inspirierendes Brennglas auf das aktuelle Innovationsgeschehen, das den prämierten Unternehmen die verdiente Aufmerksamkeit verschafft.“

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