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Eine Checkliste für Health-Unternehmen
Fit für den AI Act?

Ein Gastbeitrag von Dr. Maximilian Wagner 6 min Lesedauer

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KI revolutioniert die Gesundheitswirtschaft – doch der AI Act bringt neue Pflichten. Ab August 2027 gilt die KI-Verordnung vollständig. Was müssen Health-Unternehmen jetzt beachten? Ein Überblick mit Checkliste.

Im August 2027 wird die Verordnung vollständig anwendbar.(Bild: ©  Sidney vd Boogaard – stock.adobe.com)
Im August 2027 wird die Verordnung vollständig anwendbar.
(Bild: © Sidney vd Boogaard – stock.adobe.com)

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst fester Bestandteil der Gesundheitswirtschaft. Sie treibt die Entwicklung neuer Arzneimittel oder Medizinprodukte voran und revolutioniert nach und nach den Versorgungsalltag: Immer mehr Patienten strukturieren und analysieren Gesundheitsdaten mithilfe von Chatbots oder vereinbaren Termine mithilfe von intelligenten Telefonassistenten. Behandler nutzen KI, um schneller, präziser oder in Fremdsprachen Diagnosen zu stellen oder erste Routineaufgaben (wie z. B. die Dokumentation von Arzt-Patienten-Gesprächen) zu bewältigen. Gleichzeitig entwickeln eHealth-Unternehmen eigene Systeme oder integrieren KI-Komponenten in bestehende Produkte und Dienste.

Den damit verbundenen Chancen stehen jedoch steigende rechtliche Anforderungen gegenüber. Am 2. August 2025 sind weitere Teile der Verordnung zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz (KI-VO, „AI Act“) in Kraft getreten; in zwei Jahren, im August 2027, wird die Verordnung dann vollständig anwendbar. Der Beitrag gibt E-Health-Unternehmen einen kompakten Überblick über die KI-VO – und bereitet sie mithilfe einer praxisorientierten Checkliste darauf vor.