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10. Entsorgung (Serie: Life Cycle Medizinprodukte) End of Life für Medizintechnik – das ElektroG

Redakteur: Peter Reinhardt

Das Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) verpflichtet Hersteller zur Rücknahme und Verwertung von Altgeräten. Nicht im Geltungsbereich des Gesetzes sind infektiöse medizintechnische Produkte und Implantate.

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Andreas Bätzel, ZVEI: „Die Entsorgung darf generell nur in Anlagen durchgeführt werden, die nach dem ElektroG zertifiziert sind.“
Andreas Bätzel, ZVEI: „Die Entsorgung darf generell nur in Anlagen durchgeführt werden, die nach dem ElektroG zertifiziert sind.“
(Bild: ZVEI)

Die ordnungsgemäße Sammlung und Entsorgung wird in Deutschland über die gemeinsame Stiftung Elektro-Altgeräte-Register (EAR) organisiert. Abhängig davon, ob es sich um einen Produktverkauf an gewerbliche Kunden (B2B) oder an private Kunden (B2C) handelt, sind diverse EAR-Regularien zu beachten.

In dem üblichen Fall eines B2B-Produkts müssen Medizintechnikhersteller für Geräte, die nach August 2005 in Verkehr gebracht wurden, eine zumutbare Möglichkeit der Rückgabe schaffen. Neben dem Übergabepunkt dürfen dabei die Kosten für Demontage, Transport und Entsorgung sowie die Beschreibung des Gerätezustands bei Übergabe zwischen den Vertragsparteien vereinbart werden. Die Entsorgung darf aber generell nur in Anlagen durchgeführt werden, die nach dem ElektroG zertifiziert sind.

Dies ist der zehnte und letzte Teil unserer Serie „Life Cycle Medizinprodukte“. Sie finden alle vorangegangenen Beiträge von Andreas Bätzel unter den folgenden Links.

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