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Recruiting

Einstellungsprozesse werden oft dem Zufall überlassen

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Die Geschäftsleitung beschränkt sich dann meist auf zwei heiße Kandidaten, mit denen sie Gespräche führt. Telefonische Vorabgespräche werden nur selten geführt. „Ich kann Menschen besser einschätzen, wenn sie vor mir sitzen“, so Zinßer. Während sie die Softskills abklopft, geht der jeweilige Abteilungsleiter auf das Fachliche ein. Teamarbeit sowie hohe Einzelverantwortung prägt die Arbeit bei dem Fertigungsmesstechniker. „Wir verlassen uns eher auf unser Gefühl, ob jemand in unser 100-Mann-Unternehmen passt“, sagt die Betriebswirtin. Das scheint nicht verkehrt, so schätzt sie die Trefferquote auf 90 %.

Gemeinsame Ziele für die Probezeit vereinbaren

Auch bei UFT werden die persönlichen Interviews vor allem von den Bereichsleitern geführt, denn sie können am besten beurteilen, ob ein Kandidat ins Team passt. Ist dem nicht so, handelt Inhaber Stephan Schneider entschieden: „Ehe wir einen mittelmäßigen Mitarbeiter einstellen, lassen wir die Stelle zunächst offen.“ Mit der Vertragsunterschrift ist der Einstellungsprozess allerdings nicht beendet. Für die sechsmonatige Probezeit werden Meilensteine vereinbart, die UFT und der neue Mitarbeiter erreichen wollen. Das können nötige Fortbildungen sein, aber auch, dass der Mitarbeiter nach zwei Monaten eine Maschine rüsten kann und nach drei Monaten die allgemeinen Leistungsvorgaben erfüllt.

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