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Wearables Diese Lösungen zeigt die Fraunhofer EMFT auf der „Sensor+Test“

Quelle: Pressemitteilung

Mithilfe von Sensorik und KI-basierten Diagnosetools will die Fraunhofer-Einrichtung die Früherkennung von Krankheiten verbessern.

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Mit einem Sensorpflaster sollen Druckgeschwüre frühzeitig erkannt werden.
Mit einem Sensorpflaster sollen Druckgeschwüre frühzeitig erkannt werden.
(Bild: Fraunhofer EMFT/ Bernd Müller)

Die Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT hat bekannt gegeben, mit welchen Lösungen für die Medizin sie auf der Messe „Sensor+Test“ vom 10. bis 12. Mai in Nürnberg vertreten sein wird. Wie die Fraunhofer-Einrichtung mitteilt, seien vor allem Wearables zur Früherkennung von Druckgeschwüren, zur Blutdruckmessung und zum Vitalparameter-Monitoring bei Infektionskrankheiten im Fokus der Forscher.

Demnach hat die Fraunhofer EMFT ein flaches Sensorpflaster entwickelt, mit dem Druckgeschwüre bei bettlägerigen Patienten frühzeitig erkannt werden können. Die Pflaster können an gefährdeten Körperstellen aufgebracht werden, um dort Sauerstoffsättigung, Druck, Bewegung und Temperatur zu erfassen. Das medizinische Fachpersonal könne die gesammelten Daten mithilfe einer Web-Anwendung überwachen. Mithilfe von maschinellem Lernen sollen so auch Prohylaxe-Tools entstehen können.

Sensorarmbänder zur Früherkennung und Überwachung

Gerade in Pandemiezeiten ist die frühzeitige Erkennung einer Infektionskrankheit wichtig. Dafür haben die Forscher ein modulares Sensorarmband entwickelt. Damit sei ein Monitoring relevanter Biosignale zur frühzeitigen Erkennung von Zustandsverschlechterungen bei Infektionskrankheiten möglich. Mithilfe einer Kommunikationsschnittstelle sollen die gesammelten Daten in einer zentralen Datenbank gesammelt werden können.

Bei dem dritten Projekt, das die Forscher der Fraunhofer EMFT auf der „Sensor+Test“ zeigen wollen, handelt es sich um ein weiteres Sensorarmband. Das Armband hat eine Mikropumpe zur arteriellen Blutdruckmessung integriert. Mithilfe der Pumpe wird ein integriertes Plastikreservoir aufgeblasen, welches dann auf die Arterie drückt. Laut den Forschern können so die systolischen und diastolischen Blutdruckwerte erfasst werden. Ärztliche Fachkräfte können die Messwerte auf einem Smartphone oder Tablet im Anschluss analysieren.

Interessierte finden die Fraunhofer EMFT auf der Messe am Stand des Clusters Strategische Partnerschaft Sensorik e.V. in Halle 1, Stand 1 bis 324.

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