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Interview
„Die Medizintechnik muss endlich als Leitwirtschaft anerkannt werden“

Das Gespräch führte Julia Engelke 2 min Lesedauer

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Die Attraktivität des Medizintechnik-Standorts Deutschland und ein Ausblick auf 2026: Darüber hat Devicemed im Interview mit Hans-Peter Bursig* vom ZVEI gesprochen.

„Die EU muss 2026 das Zusammenspiel von MDR/IVDR und AI Act klären“, so Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer Fachverband „Elektromedizinische Technik” im ZVEI, dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie. (Bild:   ZVEI/Melanie Bauer Photodesign)
„Die EU muss 2026 das Zusammenspiel von MDR/IVDR und AI Act klären“, so Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer Fachverband „Elektromedizinische Technik” im ZVEI, dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie.
(Bild: ZVEI/Melanie Bauer Photodesign)

Herr Bursig, laut den Ergebnissen der BV-Med-Herbstumfrage ist der Standort Deutschland momentan nicht sehr attraktiv für Medtech-Unternehmen. Was muss sich hier ändern?

Hans-Peter Bursig: Unter hohen Energiekosten, Bürokratie und demografischem Wandel leiden in Deutschland alle Unternehmen, auch in der Medizintechnik. Das beeinträchtigt die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Um gegenzusteuern, muss die Politik dringend Überregulierung abbauen und beispielsweise bei KI in Medizinprodukten Rechtssicherheit schaffen, Stichwort MDR/IVDR versus AI Act. Hier muss es gelingen, die MDR/IVDR bei Medizinprodukten als zentrale Regulierung zu definieren. Dies würde den Standort Deutschland im Bereich Medizintechnik stärken.

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