France

Interview
„Die Beschränkungen für chinesische Hersteller sind folgerichtig“

Das Gespräch führte Kristin Breunig 1 min Lesedauer

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Die EU-Kommission beschränkt die Beteiligung chinesischer Unternehmen an öffentlichen Ausschreibungen für Medizinprodukte in der EU. Ziel ist es, faire Wettbewerbsbedingungen für EU-Unternehmen zu schaffen und China dazu zu bringen, europäische Firmen im chinesischen Markt nicht zu diskriminieren. Darüber hat Devicemed im Interview mit Hans-Peter Bursig* vom ZVEI gesprochen.

„Um weitere Einschränkungen beim Handel mit Medizinprodukten zwischen der EU und der VR China zu vermeiden, sollten beide Seiten den Dialog fortsetzen“, sagt Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer Fachverband „Elektromedizinische Technik” im ZVEI, dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie.(Bild:  ZVEI/Devicemed)
„Um weitere Einschränkungen beim Handel mit Medizinprodukten zwischen der EU und der VR China zu vermeiden, sollten beide Seiten den Dialog fortsetzen“, sagt Hans-Peter Bursig, Geschäftsführer Fachverband „Elektromedizinische Technik” im ZVEI, dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie.
(Bild: ZVEI/Devicemed)

Herr Bursig, wie bewertet der ZVEI die Entscheidung der EU-Kommission?

Hans-Peter Bursig:Die EU-Kommission hat nach einer sorgfältigen Untersuchung Belege gefunden, dass europäische Hersteller in der Volksrepublik China bei der Vergabe öffentlicher Aufträge für Medizintechnik diskriminiert werden. Die Beschränkungen für chinesische Hersteller bei öffentlichen Aufträgen für Medizintechnik in der EU sind folgerichtig. Um weitere Einschränkungen beim Handel mit Medizinprodukten zu vermeiden, sollten beide Seiten den Dialog fortsetzen.

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