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„Die Medizintechnik kommt zum Menschen“

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Schnellanalysen von Infektionskrankheiten in nur 30 Minuten

Das AIT Austrian Institute of Technology (AIT) in Wien entwickelt Technologien für die patientennahe Labordiagnostik, dazu zählen hochempfindliche Biosensoren für molekulare Diagnostik in Körperflüssigkeiten wie Serum, Urin oder Speichel. Im Projekt Diagoras, das von der EU mit 5,5 Mio. Euro gefördert wird, arbeiten die Wiener mit acht europäischen Partnern daran, ein mobiles Gerät zu entwickeln, das Ärzten und Dentisten innerhalb von nur 30 Minuten Schnellanalysen bei Infektionskrankheiten ermöglicht. Patientenproben werden in ein System eingegeben, das ähnlich aussieht wie eine CD. Die notwendigen Reagenzien für die Detektion sind bereits enthalten. Die Ergebnisse werden mit optischen Verfahren (Fluoreszenz und Lumineszenz) ausgelesen, der Reader hat die Größe eines Kasettenrecorders.

„Wir haben insbesondere die Entwicklung der Nukleinsäure-basierten Assays übernommen. Die DNA- und RNA-Stränge sind spezifisch auf verschiedene Bakterien und Viren“, erklärt Dr. Giorgio C. Mutinati, Projektleiter am AIT. Diagoras hat insbesondere zwei Ziele: Die Entwicklung von Point-of-Care-Diagnostik auf Basis einer mikrobiologischen Plattform, die vor allem zur Diagnose von Mund- und Atemwegsinfektionen eingesetzt werden sollen.

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