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Neben dem vepflichtenden Umstieg auf DICOM für Hersteller von Röntgensystemen kann dieser auch bei anderen bildgebenden Dentalsystemen wie Intraoralkameras sinnvoll sein. Sie erzeugen neben Bildern auch Videodaten, die ebenfalls in DICOM gespeichert werden können. Bei Verfügbarkeit eines Toolkits mit entsprechenden Schnittstellen reicht es aus, Bild- und Videodaten zusammen mit den Patientendaten zu übergeben. Die Konvertierung und das Versenden per DICOM übernimmt dann das angebundene Softwaremodul des Toolkits.
Lösungen, DICOM standardmäßig umzusetzen und in Dentalgeräte zu integrieren, gibt es viele. Unter Abwägung aller Fakten darf die Sicherheit der Patienten nicht durch den zu erwartenden Aufwand für die Einführung eines standardisierten Datenaustauschs in den Hintergrund gestellt werden.Entscheidend ist, wie einfach sich eine Lösung verwenden lässt. Hier zählt nicht nur die reine Sicht auf die Entwicklung der Software. Wichtig ist auch der Blick auf die normativen Aspekte. Auch für angebundene Softwaremodule sind die gültigen Richtlinien einzuhalten und die Integration in das Qualitätsmanagement des Zielprodukts zu gewährleisten.
Autor: Dipl-Inform. (FH) Peter Nix ist Teamleiter Bildverarbeitung/Servicesorftware & DICOM bei der Softgate GmbH.
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