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Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation Diamantbeschichtete Werkzeuge zum 3D-Fräsen

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Manuelle Produktion von Zahnersatz war gestern: Mittlerweile verlangen sowohl die Werkstoffe als auch die gewünschte Prozesssicherheit einen maschinellen Workflow. Das beeinflusst auch die Anforderungen an die eingesetzten Werkzeuge.

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Zecha hat eine neue Werkzeug-Linie für das 3D-Fräsen von Ronden und Blöcken unter anderem aus Kobalt-Chrom, Zirkoniumoxid, Titan und Kunststoff entwickelt.
Zecha hat eine neue Werkzeug-Linie für das 3D-Fräsen von Ronden und Blöcken unter anderem aus Kobalt-Chrom, Zirkoniumoxid, Titan und Kunststoff entwickelt.
(Bild: Zecha)

Dentalbetriebe zerspanen unter anderem Kobalt-Chrom, Zirkoniumoxid und Titan. Die Bearbeitung dieser Materialien zur Herstellung von In- und Onlays, Brücken und Kronen steht heute an der Tagesordnung. Da diese Werkstoffe hart und mechanisch sehr stabil sind, müssen Werkzeug und Bearbeitungsmethode an die vorhandenen Bedingungen angepasst sein. Um die komplizierten Formen von In- und Onlays, Brücken und Kronen präzise fertigen zu können, sind die Anforderungen an Zerspanungswerkzeuge entsprechend hoch.

Deswegen hat Zecha eine neue Linie von Werkzeugen für das 3D-Fräsen von Ronden und Blöcken in der Herstellung von Zahnersatz entwickelt. Spezielle Geometrien und Beschichtungen sorgen für lange Standzeiten, Präzision und Prozesssicherheit beim Konturfräsen nicht nur der genannten Materialien, sondern auch von Kunststoffen. Dabei eignen sich die Werkzeuge für offene und geschlossene CAD/CAM-Prozessketten.

Die Fräswerkzeuge sind genau auf das Material abgestimmt

Die abrasiven Eigenschaften von Zirkoniumoxid verlangen hochwertige Fräswerkzeuge. Dank der extrem harten Diamantschicht erreichen die zweischneidigen Radiusfräser der Zecha-Serien 421, 422 und 423 gute Ergebnisse in dem spröden Material. Die Werkzeuge der Serien 421 und 423 sind aufgrund der Zahnteilung schnittig im Zentrum. Guten Materialabtrag erreichen die Fräser der Serie 422 durch die optimierte Nut und Auslückung sowie das stabilisierte Zentrum mit zwei Zähnen. Die Serie 421 ist in Durchmessern von 1,0 bis 3,0 mm, die Serie 422 von 0,5 mm bis 3,0 mm und die kurze Ausführung (423) in den Durchmessern 2,0 und 2,5 mm erhältlich.

Für die Herausforderungen der harten Kobalt-Chrom-Legierungen hat Zecha mit zwei- oder dreischneidigen Kugelfräsern der Serien 405 und 406 in Durchmessern von 1,0 bis 3,0 die geeignete Lösung. Dabei zerspanen auch die Dreischneider bis ins Zentrum. Die optimierte Form von Nut und Auslückung sorgt für guten Materialabtrag. Die Kombination aus Hartmetall, angepasster Halsform sowie der leistungsfähigen Hochleistungsbeschichtung TiAlN macht die Werkzeuge perfekt für die Bearbeitung von Kobalt-Chrom – das Ergebnis: hervorragende Oberflächengüten und lange Standzeiten. Ergänzend bietet Zecha zur Bearbeitung von Kobalt-Chrom auch Bohrer und Gewindewirbler an.

Die große Festigkeit bei niedriger Dichte sowie die geringe Wärmeleitfähigkeit erschweren die Zerspanung von Titan. Präzise und langlebige Werkzeuge für die Titanbearbeitung bietet Zecha mit den vierschneidigen Radiusfräsern der Serien 410, 411 und 412 in Durchmessern von 1,0 bis 3,0 mm in Schaftabmessungen von 3, 4 und 6 mm sowie den Torusfräsern der Serie 413 in Durchmesser 3,0 und 4,0 mm mit Schaft 6 mm wahlweise mit zwei oder vier Schneiden. Die Geometrie wurde sowohl bei den Radius- als auch den Torusfräsern auf die Zerspanung von Titan ausgelegt. Zusammen mit der TiAlN-Beschichtung werden so gute Ergebnisse erreicht. Mit Bohrer sowie Gewindewirblern ergänzt Zecha seine Dentalwerkzeuge zur Titanbearbeitung.

Hochleistungskunststoffe eröffnen in der Herstellung von Zahnersatz innovative Möglichkeiten. Für die Bearbeitung der weicheren Materialien wie etwa Kunststoff und Wachs hat Zecha unbeschichtete und polierte Kugelfräser mit vier Schneiden im Programm. Die Serie 431 beispielsweise gibt es von Durchmesser 1,0 bis 3,0 mm, die Serie 433 in Durchmesser 1,0 und 2,5 mm.

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