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Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) DGK-Journalistenpreis geht an Rüdiger Meyer vom Deutschen Ärzteblatt

| Redakteur: Peter Reinhardt

Der diesjährigen Preis für Wissenschaftsjournalismus der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK) geht an den Wissenschaftsredakteur des Deutschen Ärzteblatts Rüdiger Meyer.

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Foto der Preisverleihung: In der Bildmitte Preisträger Rüdiger Meyer mit DGK-Past-President Prof. Christian Hamm (links) und Prof. Dr. Stephan Felix (rechts), dem Tagungspräsidenten der 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.
Foto der Preisverleihung: In der Bildmitte Preisträger Rüdiger Meyer mit DGK-Past-President Prof. Christian Hamm (links) und Prof. Dr. Stephan Felix (rechts), dem Tagungspräsidenten der 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.
(Bild: DGK/Thomas Hauss)

Verliehen wurde die Auszeichnung bei der 81. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) in Mannheim, bei der vom 8. bis 11. April 2015 mehr als 8.500 Teilnehmer aus 25 Ländern aktuelle Entwicklungen aus allen Bereichen der Kardiologie diskutieren.

Etwa 1.000 Berichte pro Jahr über Grundlagenforschung und klinische Studien

Der aus Niedersachsen stammende Meyer war nach seinem Medizinstudium in Tübingen und Hamburg als freier Medizinjournalist für zahlreiche medizinische und pharmazeutische Fachzeitschriften und für Publikumsmedien wie Die Welt, die Deutsche Presseagentur oder Geo tätig. Seit 2002 schreibt er aktuelle Meldungen für www.aerzteblatt.de – pro Jahr etwa 1.000 Berichte. Der Schwerpunkt liegt in der aktuellen Berichterstattung über Grundlagenforschung und die Ergebnisse klinischer Studien.

„Rüdiger Meyer ist seit langer Zeit ein aufmerksamer Beobachter und Chronist der aktuellen Entwicklungen, auch und vor allem auf dem Gebiet der kardiologischen Forschung“, begründete DGK-Präsident Prof. Dr. Christian Hamm in seiner Laudatio die Entscheidung für den Preisträger. „Ihm gelingt es, neue Erkenntnisse und Zusammenhänge aus dem Bereich der Kardiologie informationsreich und für Nutzer und Leser gut verständlich darzustellen. Hervorzuheben ist nicht nur die korrekte Vermittlung von Fakten, sondern die immer auch kritische Einordnung von Ergebnissen.“

Anerkennung für unabhängige und kritische Berichterstattung

Der DGK-Preis für Wissenschaftsjournalismus wird jährlich „in Anerkennung einer sachgerechten, unabhängigen und klinisch-hinterfragenden Berichterstattung und Kommentierung von Themen der Herz-Kreislaufmedizin“ verliehen. Er ist mit 2.500 Euro dotiert, ohne Sponsoring, wie dies bei anderen Preisen üblich ist, und wird vom DGK-Vorstand vergeben. Eine Eigenbewerbung von Medienvertretern ist nicht möglich.

Seit 2003 hat die DGK unter anderem die folgenden Journalisten ausgezeichnet:

  • Vera Cordes, NDR-Moderatorin
  • Werner Buchberger, Ressortleiter Gesundheit beim BR
  • Sascha Spataru, TV-Journalist und Moderator
  • Ranga Yogeshwar, Autor und Moderator
  • Rainer Flöhl, FAZ
  • Peter Overbeck und Hagen Rudolph, Ärzte-Zeitung
  • Wolfram Goertz, Rheinische Post
  • Bernhard Wiedemann, freier Journalist
  • Hartmut Wewetzer, Tagesspiegel

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