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Der neue CEO heißt Stephan Sturm

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Stephan Sturm wird zum 1. Juli 2016 Vorstandsvorsitzender (CEO) von Fresenius. Der Aufsichtsrat der Fresenius Management SE hat ihn gestern einstimmig zum CEO berufen.

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Stephan Sturm ist seit dem 1. Januar 2005 Finanzvorstand (CFO) von Fresenius. Zum 1. Juli 2016 wird er nun Vorstandsvorsitzender (CEO).
Stephan Sturm ist seit dem 1. Januar 2005 Finanzvorstand (CFO) von Fresenius. Zum 1. Juli 2016 wird er nun Vorstandsvorsitzender (CEO).
( Bild: Fresenius )

Stephan Sturm folgt auf Dr. Ulf M. Schneider, der das Unternehmen zum 30. Juni 2016 auf eigenen Wunsch verlässt, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Schneider ist seit dem 28. Mai 2003 Vorstandsvorsitzender von Fresenius. Unter seiner Führung ist die Fresenius-Gruppe dynamisch gewachsen. Der Konzernumsatz hat sich in diesem Zeitraum vervierfacht, der Gewinn mehr als verzwölffacht.

Dr. Gerd Krick, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Fresenius Management SE, würdigte Schneiders Engagement der letzten Jahre mit den Worten: „Wir danken Dr. Ulf Schneider sehr für seinen überaus erfolgreichen Einsatz für Fresenius über die vergangenen 13 Jahre. Er hat das Unternehmen geprägt und maßgeblichen Anteil an dem rasanten und nachhaltigen Wachstum. Ich bedauere sehr, dass er Fresenius verlässt. Für seine neue berufliche Herausforderung wünsche ich ihm von Herzen alles Gute.“

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Wer ist „der Neue“?

Stephan Sturm ist seit dem 1. Januar 2005 Finanzvorstand (CFO) von Fresenius. In dieser Funktion habe er am Ausbau des Unternehmens zu einem international führenden Gesundheitskonzern maßgeblich mitgewirkt, heißt es von Fresenius. Auch an den gelungenen Akquisitionen der letzten Jahre habe er einen wesentlichen Anteil. So hätten die von ihm entwickelten und implementierten Finanzierungsmodelle ein starkes Wachstum von Fresenius ermöglicht. Darüber hinaus habe er maßgeblich zur kontinuierlichen Verbesserung der Effizienz und der Profitabilität des Unternehmens beigetragen.

Wie fallen die Zahlen des laufenden Geschäftsjahrs aus?

Sturm sagte: „Vor mir liegt eine große Aufgabe, der ich mich gerne stelle. Ich begegne ihr mit Freude und natürlich auch Respekt. Die Voraussetzungen für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung von Fresenius sind sehr günstig. Ich werde mich auch in Zukunft mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass wir unsere Ziele erreichen, unser Geschäft kontinuierlich ausbauen und weltweit einen wesentlichen Beitrag zu einer qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Gesundheitsversorgung leisten.“

Fresenius bestätigt den Konzernausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 6 bis 8 Prozent steigen. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt um 8 bis 12 Prozent wachsen. Auch den mittelfristigen Ausblick bis zum Jahr 2019 bestätigt das Unternehmen: Der Konzernumsatz soll dann zwischen 36 und 40 Mrd. Euro liegen. Das Konzernergebnis soll auf 2,0 bis 2,25 Mrd. Euro steigen.

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