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Johnson & Johnson De-Puy Synthes stellt Verkauf von Metall-Inlays für Hüftsysteme ein

Redakteur: Kathrin Schäfer

De-Puy Synthes, ein Tocherunternehmen der Firmengruppe Johnson & Johnson, stellt den Verkauf von Metall-Inlays ein, die in Metall-Metall- und Keramik-Metall-Gleitpaarungen für Hüftsysteme eingesetzt werden. Der Verkaufsstopp tritt am 31. August in Kraft.

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Die Entscheidung wurde laut Unternehmen im Rahmen einer laufenden Überprüfung des Produkt-Portfolios von De-Puy Synthes getroffen. Ausschlaggebend waren demnach mehrere Gründe: An erster Stelle nennt De-Puy Synthes, dass behandelnde Ärzte die Produkte zu selten einsetzen. Hinzu komme, dass genügend andere Alternativen zur Verfügung stünden. Angekündigt seien außerdem Änderungen der FDA-Regelungen für die gesamte Produktklasse von Metall- Metall-Produkten.

Zu der Frage von Devicemed, ob der Ausstieg von Johnson & Johnson aus dem Markt für Hüftimplantate in Zusammenhang mit der jüngsten Rückrufaktion stehe, bezog der Konzern nicht Stellung. Zur Erinnerung: Unter dem Titel „Johnson & Johnson ruft Hüftimplantate zurück“ hatte das Handelsblatt Mitte Februar darüber berichtet, dass das Unternehmen Hüftimplantate der Marke Adept vom Markt nehme. Die Großkopfimplantate seien zwischen 2004 und 2011 weltweit rund 7.500 Mal ausgeliefert worden, davon rund 1.800 nach Deutschland.

Kontakt:

De-Puy Synthes

D-66459 Kirkel

www.depuy.de

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