BV-Med BV-Med zum Brexit: „Handelshemmnisse und Zölle in den Verhandlungen vermeiden“
Der Bundesverband Medizintechnologie BV-Med nimmt zum heutigen Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union Stellung und unterstützt das Ziel der EU-Kommission, Handelshemmnisse und Zölle in den Verhandlungen zu vermeiden.
Anbieter zum Thema

In einer Pressemeldung erklärt BV-Med-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll zum heutigen Ausscheiden Großbritanniens aus der Europäischen Union:
„Großbritannien hat entschieden, die EU am 31. Januar 2020 mit einer Übergangsfrist zum 31. Dezember 2020 zu verlassen. Das 'Withdrawal Agreement' zwischen der EU und Großbritannien wurde am 29. Januar 2020 ratifiziert. Im Anschluss an die elfmonatige Übergangsphase, also ab dem 1. Januar 2021, wird Großbritannien als EU-Drittland die Anforderungen der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) weitgehend identisch übernehmen. Die EU-Kommission setzt sich dafür ein, dass die Erhebung von Zöllen vermieden wird, um Handelshemmnisse zu vermeiden. Dieses Ziel wird vom BV-Med unterstützt. Wir fordern die deutsche EU-Ratspräsidentschaft auf, eine Regelung für die Zeit nach der Übergangsphase zu verhandeln, so dass es eine pragmatische Anschlusslösung gibt.“
Lesen Sie auch
Handwerk International Baden-Württemberg
Brexit: konkrete Empfehlungen für das Medizintechnikhandwerk
Spectaris
Brexit-Votum: „No Deal“ schädigt Export deutscher Hightech-Unternehmen
Weitere Meldungen aus der Medizintechnik-Branche und über Medizintechnik-Unternehmen finden Sie in unserem Themenkanal Szene.
(ID:46341854)
