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RCT Reichelt Chemietechnik Biokompatibilität – ein Maßstab für USP Class VI

| Redakteur: Peter Reinhardt

Implantate, Prothesen, Nahtmaterialien und andere medizinische Werkstoffe dürfen unter keinen Umständen negative Auswirkungen auf das umliegende Gewebe sowie die Gesundheit des Menschen haben. Biokompatibilität nennt das der Experte. Aber wie misst man die Biokompatibilität?

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Wie kann Biokompatibilität gemessen werden? Dies und mehr beantwortet das aktuelle Magazin von Reichelt RCT.
Wie kann Biokompatibilität gemessen werden? Dies und mehr beantwortet das aktuelle Magazin von Reichelt RCT.
(Bild: Reichelt RCT)
  • Wie wird Biokompatibilität definiert?
  • Biokompatibilität messen
  • Klassifizierung medizinischer Werkstoffe nach USP Class VI

Medizinische Hilfsmittel wie Nahtmaterialien und Implantate werden häufig auch als Biomaterialien bezeichnet. Sie finden als nichtlebende, häufig synthetische Werkstoffe Einsatz im lebenden menschlichen Körper. Dieser Körperkontakt darf selbstverständlich keine negativen Auswirkungen nach sich ziehen. Oberste Priorität hat also die Biokompatibilität dieser Materialien.

„Auch wenn sich Wissenschaftler bereits seit den 1940er Jahren für die Reaktion des Körpers auf implantierte Stoffe interessieren, wird der Begriff Biokompatibilität vermutlich erst seit den 1970er Jahren verwendet“, schreibt dazu Chefredakteur Dr. Karl-Heinz Heise im Online-Magazin für Labor-, Chemie- und Medizintechnik von Reichtelt RCT. Definiert wird Biokompatibilität als „Fähigkeit eines Materials, im Einsatz zu einer angemessenen Wirtsreaktion zu führen“. Was besagte „angemessene Wirtsreaktion“ darstellt, ist jedoch nicht genau definiert. Vermutlich hat man die Definition auch absichtlich offen formuliert, denn die Biokompatibilität ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie etwa der Expositionszeit und dem genauen Einsatzort.

Im Magazinartikel Biokompatibilität – Ein Maßstab für USP Class VI erfahren Sie, wie man heutzutage die Biokompatibilität messen kann und was eine Klassifizierung nach USP Class VI über einen medizinischen Werkstoff aussagt.

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