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Siemens Financial Services Alternative Finanzierungsmodelle für Medizintechnik gewinnen an Bedeutung

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Beim Erwerb moderner Medizintechnik gewinnen alternative Finanzierungslösungen für Anbieter im Gesundheitswesen weltweit stärker an Bedeutung. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Financial-Services-Einheit von Siemens (SFS) hervor, die unter den 40 weltweit größten Medizingeräteherstellern durchgeführt wurde.

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Kai-Otto Landwehr, Leiter des Commercial-Finance-Geschäfts von SFS in Deutschland: „Knappe Budgets sollten sich nicht negativ auf eine optimale medizinische Versorgung auswirken, die langfristig nur durch Investitionen in moderne Technologien gewährleistet werden kann. Deshalb sind individuelle Finanzierungslösungen gefragt.“
Kai-Otto Landwehr, Leiter des Commercial-Finance-Geschäfts von SFS in Deutschland: „Knappe Budgets sollten sich nicht negativ auf eine optimale medizinische Versorgung auswirken, die langfristig nur durch Investitionen in moderne Technologien gewährleistet werden kann. Deshalb sind individuelle Finanzierungslösungen gefragt.“
(Bild: Siemens)

Fast 70 Prozent der Hersteller geben an, dass die Nachfrage ihrer Kunden nach Anlagenfinanzierungen in den vergangenen zwei Jahren gestiegen ist. In diesem Zeitraum ist der Anteil der mit Hilfe alternativer Finanzierungsmodelle vertriebenen Geräte durchschnittlich um 6,9 Prozent jährlich gewachsen. Über 60 Prozent der Befragten erwarten, dass sich dieser Trend in den kommenden zwei Jahren weiter fortsetzen wird.

Der Bedarf an maßgeschneiderten Finanzierungslösungen steigt

Darüber hinaus geben zwei Drittel der befragten Hersteller an, dass ihre Kunden Kapitalengpässe spüren, und 57 Prozent sehen eine steigende Nachfrage der Gesundheitsanbieter nach maßgeschneiderten Finanzierungslösungen, um neue Ausrüstung zu erwerben. Des Weiteren beobachten 64 Prozent, dass immer mehr Kunden die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) von Anlagen und Geräten stärker in ihre Investitionsentscheidungen einbeziehen. Daher sind langfristig vor allem Finanzierungsmodelle gefragt, die neben den reinen Anschaffungskosten auch mögliche Kosten für zum Beispiel die Inbetriebnahme, anfallende Wartungen oder Upgrades von Anfang an mit berücksichtigen.

„Weltweit unterliegt das Gesundheitswesen zunehmend finanziellem Druck“, sagt Kai-Otto Landwehr, Leiter des Commercial-Finance-Geschäfts von SFS in Deutschland. „Knappe Budgets sollten sich jedoch nicht negativ auf eine optimale medizinische Versorgung auswirken, die langfristig nur durch Investitionen in moderne Technologien gewährleistet werden kann. Dabei sind individuelle Finanzierungslösungen gefragt.“

Medizingeräte lieber mieten statt kaufen

Dies verdeutlichen auch die Umfrageergebnisse. Demnach schätzen und nutzen viele Gesundheitsanbieter die Vorteile und Möglichkeiten alternativer Finanzierungsmodelle zunehmend. Anstatt medizinische Ausrüstung zu kaufen, bevorzugen sie für die Nutzung der jeweiligen Geräte zu zahlen. Dies erleichtert zudem eine transparente Kalkulation und effiziente Verwaltung anfallender Behandlungskosten. Der Studie zufolge wird diese Entwicklung die Nachfrage nach alternativen Finanzierungsmethoden zukünftig noch weiter antreiben.

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