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Landesmesse Stuttgart

Was erwartet die Besucher auf der ersten T4M in Stuttgart?

| Autor: Peter Reinhardt

Mit gerade mal gut einem Jahr war die Zeit zur Vorbereitung der T4M denkbar knapp. Und doch wurde in dieser Zeit viel geredet – und noch mehr geschaffen. Entstanden ist eine Messe, die dem bewährten Medizintechnikmessestandort Stuttgart gerecht wird.

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Auf großen Andrang wie hier im Bild anlässlich der AMB 2018 hofft die Messe Stuttgart auch für die Premiere der Medizintechnikmesse T4M.
Auf großen Andrang wie hier im Bild anlässlich der AMB 2018 hofft die Messe Stuttgart auch für die Premiere der Medizintechnikmesse T4M.
( Bild: Landesmesse Stuttgart )
  • Eine Messe von der Branche für die Branche
  • Umfangreiches Programm mit vielen kleinen und großen Highlights
  • Kombination aus Fachmesse, Foren, Workshops und Networking
  • Gezielte Vernetzung mit Matchmaking-Angebot

Schon in seinem ersten Statement zur neuen T4M – Technology for Medical Devices hatte Ulrich Kromer, CEO der Messe Stuttgart, im April vergangenen Jahres klargemacht, worum es geht: „Es soll eine Messe von der Branche für die Branche werden.“ Gemeinsam mit vielen engagierten Partnern wurde das zwischenzeitlich in die Tat umgesetzt – und so wird den Besuchern vom 7. bis 9. Mai zur Premiere eine Messe geboten, die mehr ist als „nur“ die Ausstellung von mehr als 250 Firmen und Organisationen:

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  • zwei kostenlose Messeforen mit rund 60 Referenten an den drei Tagen
  • täglich um 14:00 Uhr geführte Besuchertouren (Dienstag: Electronic Manufacturing, Mittwoch: Kunststoff, Donnerstag: Labelling). Anmeldung* bitte per E-Mail an Peter Reinhardt
  • Start-up World mit über 50 innovativen Gründern
  • attraktive Gemeinschaftsstände
  • Workshops, zum Beispiel am ersten Messetag „Hilfestellungen zur EU-MDR“
  • Matchmaking
  • BME-Forum Einkauf in der Medizintechnik nebst angebundenem Workshop
  • tägliche Xing Breakfasts in der VIP-Lounge mit wechselnden Experten für einen guten Start in den Messetag.
    Dienstag:Regularien mit Niklas Kuczaty, VDMA
    Mittwoch: Kunststoffe mit Prof. Dr.-Ing. Thomas Seul, Hochschule Schmalkalden
    Donnerstag: Labelling mit Christian Söhner, Alltec | Foba Laser Marking + Engraving

Verbände organisieren Gemeinschaftsstände

Daran entscheidenden Anteil haben die beiden Verbände Swiss Medtech und VDMA, die als ideelle Träger der neuen Messe große Gemeinschaftsstände organisieren, sowie der bunt gemischte Messebeirat mit Akteuren aus unterschiedlichsten Bereichen. Gemeinsam mit dem Veranstalter und den gut 250 Ausstellern rücken sie Technologien, Prozesse und Materialien für die Entwicklung und Fertigung von Medizinprodukten ins rechte Licht: Die Kombination aus Fachmesse, Foren, Workshops und Networking verspricht Besuchern wertvolle Geschäftskontakte und zukunftsweisende Impulse. Nicht ganz nebensächlich für Vertreter der extrem qualitätsorientierten Medizintechnikbranche: Parallel zur T4M findet in Stuttgart die Control – internationale Fachmesse für Qualitätssicherung statt. Besucher der Control haben mit ihrem Ticket freien Zugang zur T4M. Umgekehrt ist das noch in Verhandlung (Stand: 5.4.2019).

Matchmaking-Angebot fördert gezielte Vernetzung

Für alle, die ihren Messebesuch ganz gezielt planen, statt sich einfach mit offenen Augen und Ohren durch die Halle 9 treiben zu lassen, kooperiert die T4M mit Advanced Business Events (Abe), einem führenden Veranstalter von One-to-One Meetings im B2B-Bereich. Mit einem auf die Branche zugeschnittenen Matchmaking-Angebot werden schon im Vorfeld der Fachmesse qualifizierte Gespräche zwischen den richtigen Ansprechpartnern vereinbart. So können sich alle Beteiligten gezielt vorbereiten und die Messezeit bestmöglich nutzen.

Mit der Vielzahl an kleinen und großen Highlights sind die Weichen für eine Fortsetzung erfolgreicher Medizintechnikmessen früherer Tage am Standort Stuttgart gestellt. Nicht zu vergessen: Zu ihren Hochzeiten hatte die nun abgelöste Gastmesse Medtec Europe über 1.000 Aussteller und laut Zählung des damaligen Veranstalters rund 14.500 Besucher. Bis dahin ist es für die T4M noch ein weiter Weg. Doch der erste Schritt ist getan.

* Devicemed nutzt die E-Mail-Adressen aus den Anmeldungen, um Teilnehmer vor den Guided Tours an den Termin zu erinnern.Hier erfahren Sie, wie wir mit Ihren Daten umgehen.

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Gemeinschaftsstände bieten geballtes Know-how

Die VDMA Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik realisiert im Rahmen der T4M ihren bisher größten Gemeinschaftsstand. Gemeinsam werden 17 Unternehmen Software, Werkzeugmaschinen, Automatisierungslösungen, aber auch Komponenten ausstellen. „Der Standort Stuttgart und die professionelle Struktur der Landesmesse haben uns dazu bewogen, in Stuttgart auszustellen und uns als ideeller Träger zu engagieren,“ erklärt dazu Niklas Kuczaty.

Gebündelte Innovationskraft verspricht auch der Gemeinschaftsstand von Technology Mountains mit 13 Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Auf 120 m² spiegelt sich nahezu die komplette Wertschöpfungskette wider: „Jeder Mitaussteller verfügt über herausragende Kompetenzen, die sich an einem Gemeinschaftsstand noch multiplizieren“, erläutert Alwin Reger von der Medical Mountains GmbH, die sich um die Messepräsenz kümmert.

Größter Gemeinschaftsstand mit über 20 Ausstellern ist der Swiss Pavilion. Dazu Organisator Jonas Frey: „Wir waren zuerst kritisch.“ Doch eine Umfrage habe ein klares Votum ergeben: „Der Standort Stuttgart ist richtig, weil hier die Besucher aus der Branche zu Hause sind.“ Freys Ziel: auf der „Wine & Cheese Party“ am ersten Messetag auf eine erfolgreiche Premiere anstoßen.

Alle Gemeinschaftsstände auf der T4M

Alle bisherigen Artikel über die T4M

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Über den Autor

Peter Reinhardt

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Chefredakteur, DeviceMed - Für Profis der MedTech-Branche

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