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Menschenmarken in der Medizintechnik
Warum die Medtech-Branche ihre stärkste Ressource neu entdecken muss

Ein Gastbeitrag von Winfried Altmayer* 5 min Lesedauer

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Die Medizintechnik steht unter Druck wie selten zuvor. Fachkräftemangel, verschärfte Zulassungsanforderungen durch die MDR, wachsender Wettbewerbsdruck aus Asien und den USA, Konsolidierung durch M&A-Wellen. Wer in dieser Branche führt, jongliert mit vielen Bällen gleichzeitig. Eines aber wird dabei häufig übersehen: Der nachhaltigste Wettbewerbsvorteil liegt nicht allein in neuer Gerätetechnologie oder klinischer Evidenz. Er liegt in den Menschen, die ein Unternehmen tragen und in der Frage, wie konsequent diese Menschen mit der Marke verbunden sind, für die sie arbeiten.

Was ein Unternehmen heute wirklich unterscheidbar macht, ist etwas anderes: eine Marke, die im Unternehmen tatsächlich gelebt wird, und Mitarbeiter, die diese Marke glaubwürdig nach außen tragen. Jeder Mitarbeiterkontakt ist ein Markenkontakt.(Bild:  © Drazen – stock.adobe.com)
Was ein Unternehmen heute wirklich unterscheidbar macht, ist etwas anderes: eine Marke, die im Unternehmen tatsächlich gelebt wird, und Mitarbeiter, die diese Marke glaubwürdig nach außen tragen. Jeder Mitarbeiterkontakt ist ein Markenkontakt.
(Bild: © Drazen – stock.adobe.com)

Keine Frage: Die technologische Entwicklung in der Medizintechnik ist enorm – und sie beschleunigt sich weiter. KI-gestützte Diagnostik, minimalinvasive Systeme, vernetzte Medizinprodukte, robotergestützte Chirurgie, immer präzisere Sensorik: Wer heute im Wettbewerb mitspielen will, der muss technologisch auf der Höhe der Zeit sein. Diese Investitionen sind notwendig, sie sind aber – und das ist die eigentliche Pointe – nicht ausreichend.