France

Prozessgase schaffen kontrollierte Bedingungen im medizinischen 3D-Druck
Kein Raum für Nebenwirkungen

Ein Gastbeitrag von Carbagas 5 min Lesedauer

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Was später im menschlichen Körper eine wichtige Aufgabe übernehmen muss, beginnt als feines Metallpulver im Bauraum eines 3D-Druckers. Während der Laser daraus die gewünschte Form entstehen lässt, entscheidet auch das Unsichtbare mit: die Atmosphäre, die das Material umgibt. Prozessgase halten unerwünschte Einflüsse vom Werkstoff fern und schaffen die passenden Bedingungen für die Verarbeitung. Damit das gelingt, müssen Gasart, Qualität und Versorgung zur Anwendung passen.

Lasershow mit Präzisionsauftrag: Was spektakulär aussieht, ist Teil eines hochpräzisen Fertigungsprozesses. Beim metallischen 3D-Druck entscheidet dabei nicht nur der Laser, sondern auch die Atmosphäre, die ihn umgibt.(Bild:  Swiss M4M Center)
Lasershow mit Präzisionsauftrag: Was spektakulär aussieht, ist Teil eines hochpräzisen Fertigungsprozesses. Beim metallischen 3D-Druck entscheidet dabei nicht nur der Laser, sondern auch die Atmosphäre, die ihn umgibt.
(Bild: Swiss M4M Center)

Beim metallischen 3D-Druck entsteht das Bauteil Schicht für Schicht aus Metallpulver. Ein Laser schmilzt das Pulver dafür gezielt auf. Der Prozess findet jedoch nicht unter normaler Umgebungsluft statt: Sauerstoff und Feuchtigkeit können das Material während der Verarbeitung beeinflussen. Deshalb wird im Bauraum eine kontrollierte Atmosphäre geschaffen.