Medizintechnik im Fokus internationaler Investoren Warum deutsche Medtech-Hersteller weiterhin gefragt bleiben
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Der europäische Medtech-Markt durchläuft eine Phase der Neuausrichtung. Während die Transaktionszahlen im Bereich der Fusionen und Übernahmen noch nicht das Niveau von 2021 erreicht haben, intensivieren internationale Investoren, insbesondere aus Japan und den USA, ihre Aktivitäten in Europa. Gerade deutsche Medizintechnik-Unternehmen stehen im Fokus. Für viele familiengeführte Medtech-Betriebe stellt sich die Frage: Wachstum aus eigener Kraft, strategische Partnerschaften oder Exit an internationale Käufer?
Europäische Healthcare-Unternehmen punkten bei internationalen Käufern mit einem klaren Profil: starke Technologiepositionen, etablierte Marktzugänge in hochregulierten Umfeldern und tiefes regulatorisches Know-how. Diese Faktoren sind gerade für strategische Investoren ausschlaggebend. Je nach Region zeigen sich unterschiedliche Motive.
Asiatische und insbesondere japanische Investoren suchen gezielt nach Weltklasse-Technologie und finden diese in Europa. Ein Beispiel ist die Akquisition des britischen Oxford-Spin-offs Organ Ox durch den japanischen Konzern Terumo für 1,5 Milliarden US-Dollar. Dass geopolitische Spannungen – etwa zwischen den USA und China – dieses Interesse weiter befeuern, macht Europa zunehmend zum bevorzugten Ziel für Technologie-Akquisitionen.
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