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Neuer Geschäftsbereich gegründet Teoresi startet neue Medtech-Sparte

Quelle: Pressemitteilung Teoresi Medtech 3 min Lesedauer

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Die Teoresi Gruppe bündelt ihre Life-Science-Aktivitäten in einer Medtech-Sparte. Unter dem Namen Teoresi Medtech bietet der neue Geschäftsbereich Medizintechnik-Herstellern Unterstützung vom Entwurf bis hin zur Produktion von Geräten bzw. digitalen Anwendungen.

Mit dem neuen Geschäftsbereich will Teoresi Lösungen schaffen, die den Bedürfnissen des medizinischen Personals entsprechen und so die Patientengesundheit verbessern.(Bild:  Teoresi)
Mit dem neuen Geschäftsbereich will Teoresi Lösungen schaffen, die den Bedürfnissen des medizinischen Personals entsprechen und so die Patientengesundheit verbessern.
(Bild: Teoresi)

Bereits im Jahr 2023 übernahm das Engineering-Unternehmen Teoresi das nahe Bologna angesiedelte Unternehmen Medicon Ingegneria. Der neue Geschäftsbereich Teoresi Medtech ist das logische Resultat der Investitionen von Teoresi im Life-Science-Umfeld. Unter dem neuen Namen firmiert nun Medicon, ergänzt um die bisherigen Life-Science-Aktivitäten von Teoresi. Medicon bringt Expertise rund um Forschung und Entwicklung biomedizinischer Geräte mit in die Gruppe ein. Das Angebot von Teoresi Medtech umfasst zudem Wearables zur Überwachung älterer und chronisch kranker Patienten, KI-Entwicklungen zur Analyse von Elektrokardiogrammen und zur Unterstützung der Arrhythmie-Diagnose sowie VR und AR basierte Lösungen für den Bereich Tele-Rehabilitation.

Mit Teoresi Medtech bündelt Teoresi sein Fachwissen und will damit seine Position in der Branche stärken. Hinzukommt, dass der Bereich Life Science in Italiens Innovationsindustrie eine tragende Rolle einnimmt, wie Beatrice Borgia, Chief Corporate Development Officer bei Teoresi, erklärt: „Die stets weiter steigende Zahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen sowie patentierter Technologien zeigt, dass Italien im Bereich der Medizintechnik international einen Spitzenplatz einnimmt. Dies wird durch die Marktzahlen bestätigt, bei denen allein das Segment der medizinischen Geräte 17,3 Milliarden Euro ausmacht . Medizintechnik ist ein vertikaler Bereich, in dem Teoresi seit Jahren in F&E-Projekte investiert und das Unternehmens-Prinzip der Cross-Fertilisation umsetzt. Außerdem ist mit der Gründung der neuen Sparte eine nachhaltige Wachstumsstrategie verbunden, die u. a. Kooperationen mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen sowie die Einstellung neuer Talente beinhaltet.“

Projekte und Produkte von Teoresi Medtech

  • Remedy ist laut eigenen Angaben das erste Wearable für die personalisierte Überwachung älterer oder polypathischer Patienten; das Gerät funktioniert über ein modulares Multi-Sensor- und Multi-Parameter-System, das klinische Informationen erfasst und in eine einzige IoMT-Plattform einspeist.
  • Ein weiterer Bereich, in dem Teoresi den Einsatz von tragbaren Geräten testet, ist die Parkinsontherapie. Die Geräte erkennen die Bewegung des Arms und stimulieren die Muskeln, um dem Tremor entgegenzuwirken oder ihn zu verringern.
  • Mit einem Algorithmus für ein KI-EKG soll KI für die medizinische Bildgebung, konkret: die Analyse von Elektrokardiogrammen, nutzbar gemacht werden. Ziel ist die Erkennung bestimmter Arten von Arrhythmien zu automatisieren und die Diagnose zu unterstützen.
  • Ein weiteres Hauptaugenmerk liegt auf KI-basierter Telerehabilitation, die Patienten körperliche und kognitive Rehabilitationsübungen aus der Ferne ermöglicht, wobei die KI ein kontinuierliches Feedback zur Ausführung gibt.
  • Eine Weiterentwicklung dieser Technologie ist die so genannte Computer Vision zur Beobachtung gebrechlicher Patienten, älterer Menschen oder Neugeborener in der Wiege.
  • In Sachen VR und AR steht eine kognitive Therapie der Alzheimer-Krankheit im Mittelpunkt: Speziell entwickelte Spiele inspirieren Patienten dazu, Objekte und Farben zu erkennen oder durch Mikromobilitätsübungen in nachgebildeten Umgebungen zu interagieren.
  • Chiara ist ein Gerät zur Ultrafiltration von Blut im extrakorporalen Kreislauf, das auf eine komplexe Hardware- bzw. Software-Struktur sowie eine Vielzahl von Sensoren und Aktoren aufbaut.
  • Zudem ist Teoresi seit Jahren an F&E-Projekten beteiligt. Diese umfassen zum einen In-Silico-Modelle zur Nachbildung von Organen oder Körperfunktionen bzw. zur Erprobung von Arzneimitteln.
  • Zudem werden Nanotechnologie-basierte Geräte für die Präzisionsmedizin entwickelt, wie die mit EU-Mitteln geförderte Lösung Nanocan, die durch die Verwendung optischer Fasern onkologische Diagnose und Therapie in einem einzigen Gerät zusammenführt (Teranostik in vivo).

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