France

Porträt
Medizintechnik Made in Italy lebt von wechselseitigem Austausch

Ein Gastbeitrag von Sven Hauser 5 min Lesedauer

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Lifescience hat sich in den vergangenen Jahren auch in Italien zu einer wesentlichen Innovationssäule entwickelt. Medtech Made in Italy verbindet dabei interdisziplinäre technologische Expertise mit der sprichwörtlich italienischen Kreativität. Das Resultat: Ein dynamisches und diversifiziertes Ökosystem auf nachhaltigem Wachstumskurs.

Valter Brasso ist Präsident und CEO von Teoresi.(Bild:  Michele D'Ottavio)
Valter Brasso ist Präsident und CEO von Teoresi.
(Bild: Michele D'Ottavio)

Nach Angaben des Studienzentrums des italienischen Industrieverbands Confindustria umfasst allein der Bereich medizinische Geräte rund 4.500 Unternehmen mit knapp 120.000 Beschäftigten. Diese erwirtschafteten 2022 rund 17,3 Milliarden Euro, wobei ein wesentlicher Teil auf Exporte entfiel. Ein aktueller Trend ist die Integration von Hardware- und Softwaresystemen; der Softwaremarkt wächst dabei mit 15 Prozent am stärksten.

Ein besonderes Merkmal von Italiens Medtech-Branche ist ihr hoher Diversifizierungsgrad, und das in jeder Hinsicht. So sind zahlreiche F&E-Projekte multidisziplinär aufgesetzt und bauen oftmals auf einer engen Zusammenarbeit zwischen den renommierten Forschungsinstituten des Landes und der mitunter hochspezialisierten Industrie auf. Dabei reicht die Palette von multinationalen Konzernen bis hin zu weltweit tätigen KMU mit einer deutlich italienischen DNA.