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Landesmesse Stuttgart

T4M bringt Bewegung in die Messelandschaft

| Redakteur: Peter Reinhardt

Alle Jahre im November ist die Compamed in Düsseldorf der Treffpunkt für Medizintechnikhersteller und deren Zulieferer. Zwei Aussteller der diesjährigen Compamed erklären, warum die neue Messe T4M in Stuttgart bereits heute einen festen Platz in ihrem Messekalender hat.

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Freuen sich nach der Compamed schon darauf, auch auf der neuen T4M in Stuttgart auszustellen: Hakan Akman (l.), Clean Controlling Medical und Christoph Hasse, Wezi-Med.
Freuen sich nach der Compamed schon darauf, auch auf der neuen T4M in Stuttgart auszustellen: Hakan Akman (l.), Clean Controlling Medical und Christoph Hasse, Wezi-Med.
(Bild: Wezi-Med_Clean Controlling Medical)
  • Kooperation von T4M und Swiss Medtech verspricht gute Kontakte
  • Stuttgart bietet gute Messeservices
  • Start-ups erfrischen und bereichern die Szene
  • T4M findet parallel statt zur Control, internationale Fachmesse für Qualitätssicherung

Wer in der Medizintechnik die neuesten Entwicklungen der Zulieferbranche verfolgen und den Markt mitgestalten will, präsentierte sein Portfolio im November in Düsseldorf. Mit fast 800 Ausstellern und rund 20.000 Fachbesuchern bewies die internationale Leitmesse für Medizintechnik auch in diesem Jahr wieder, dass sie weltweit zu den wichtigsten Plattformen der Branche gehört.

Doch die Fachmessewelt ist in Bewegung: In Stuttgart schickt sich die „T4M – Technology for Medical Devices“ an, das nächste große Event für Zulieferer, Dienstleister und Lösungsanbieter für die Medizintechnik zu werden. Zwei Aussteller der diesjährigen Compamed erklären, warum die neue Messe für Medizintechnik in Stuttgart bereits heute einen festen Platz in ihrem Messekalender hat.

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Kontaktanbahnung und Kundenpflege

Das akkreditierte Labor für Sauberkeitsprüfungen von Medizinprodukten Clean Controlling Medical aus Tuttlingen präsentiert sich auf der T4M auf einem Gemeinschaftsstand der Cluster-Initiative Medical Mountains. Vertriebsleiter Christoph Wolfsperger möchte dort vor allem neue Kontakte schließen: „Unser mit etwas mehr als vier Jahren noch relativ junges Prüflabor hat großes Entwicklungspotenzial, insbesondere im Umfeld des Medizintechnik-Clusters Tuttlingen. Ebenso liegen die Medizintechnik-Unternehmen aus der angrenzenden Schweiz in unserem Fokus.“ Die enge Zusammenarbeit der T4M mit dem Branchenverband Swiss Medtech verspricht diesbezüglich beste Chancen auf aussichtsreiche Kontakte ins Nachbarland.

Auch Wolfspergers Kollege Hakan Akman sieht in Stuttgart einen Standortvorteil für das Tuttlinger Unternehmen: „Die Kontaktpflege zu regionalen Bestandskunden ist für uns von hoher Bedeutung. Dafür eignet sich der Messestandort in Stuttgart besonders.“ Er freut sich darüber hinaus auf den gewohnt guten Messeservice, den Clean Controlling Medical auch als Aussteller der Stuttgarter Fachmesse parts2clean gewohnt sei.

Die Gründerplattform „T4M Start-up World“, auf der sich in Stuttgart rund 60 Medizintechnik-Start-ups präsentieren sollen, begrüßen die Vertriebler von Clean Controlling Medical. „Start-ups erfrischen und bereichern die Szene“, so Wolfsperger. „Für uns als Dienstleister und Nischenanbieter entstehen aus diesem Umfeld immer wieder interessante Partnerschaften, mit denen sich Projekte sehr fokussiert und lösungsorientiert umsetzen lassen. Wir werden dabei auch mit neuen Herausforderungen und Aufgabenstellungen konfrontiert, die wir als ehemaliges Start-up sehr gerne annehmen.“

Standortvorteil und überzeugende Kooperationen

Auch für Christoph Hasse, Department Manager Sales Management beim Systemlieferanten medizinischer Kunststoffprodukte Wezi-Med, spielt die Gründerszene eine wichtige Rolle in der Medizintechnik. „Start-ups setzen Trends und vermitteln Ideen für neue Produkte. Dies gibt uns eine bessere Sicht auf den Markt, kommende Trends der nächsten Jahre und Infos über den neuesten Stand der Technik.“ Der Standort Stuttgart ist für Wezi-Med ebenso ein Entscheidungskriterium für eine Messeteilnahme an der T4M wie für zahlreiche andere Aussteller. „Wir haben uns bewusst für die neue Fachmesse in Stuttgart entschieden, da wir unseren eigenen Erfahrungen und den Informationen des Marktes vertrauen, dass ein großes Interesse am Standort besteht. Stuttgart liegt nahe zur Schweiz und zu Frankreich und erreicht somit eine wichtige Zielgruppe.“

Überzeugt haben Hasse auch die Kooperationen, welche die T4M bereits geschlossen hat – unter anderem mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). „Die Kooperation bestätigt das Konzept der T4M, gibt Einkäufern auf der Messe eine neue Präsenz und stellt somit die richtigen Ansprechpartner für den Vertrieb. Die geplanten Praxisvorträge, Diskussionsrunden und Trainings versprechen einen Austausch wertvollen Wissens und anschaulicher Best-Practice-Beispiele. Wir sehen in dieser Kooperation ein großes Potenzial für alle Messebeteiligten und für die zukünftige Zusammenarbeit von Einkauf und Vertrieb“, so der Sales-Manager, der sich bereits auf viele offene Gespräche, fachliche Diskussionen und neue Kontakte freut.

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Über die T4M

Die T4M – Technology for Medical Devices ist die neue Messe für Medizintechnik in Baden-Württemberg, dem Bundesland mit den meisten Herstellern medizinischer Apparate in Deutschland. Auf rund 20.000 m² Ausstellungsfläche finden

  • Entwicklungs- und Produktionsleiter
  • Ingenieure und Verpackungsspezialisten
  • Einkäufer
  • Qualitätsmanager
  • Vertreter aus Wissenschaft und Forschung
  • die neuesten Technologien der Branche. Um den größten Nutzen für Besucher und Aussteller zu erzeugen, arbeitet die Landesmesse Stuttgart als Veranstalter eng mit Unternehmen und Verbänden im Inland und europäischen Ausland zusammen. Die erste T4M findet vom 7. bis 9. Mai 2019 in Stuttgart statt.

    Erfahren, was die Branche bewegt

    Dass viele Aussteller sich so klar für eine Beteiligung an der T4M aussprechen, sieht Projektmanagerin Tanja Wendling von der Landesmesse Stuttgart als Bestätigung für das Messekonzept: „Die Kombination aus Ausstellung mit Anwendungsbeispielen und Plattform für Fachwissen, Weiterbildung und Inspirationen bietet ideale Voraussetzungen für neue Impulse und Geschäftskontakte. Bei uns erfährt man, was die Medizintechnikbranche bewegt.“ Auch sie sieht für Stuttgart einen Standortvorteil, darüber hinaus aber auch ein hohes Vertrauen der Aussteller in die Messeerfahrung und die gute Vernetzung der Messe Stuttgart. „Unsere Industriemessen-Landschaft ist breit aufgestellt und umfasst Themen wie Metallbearbeitung (AMB), Werkzeug- und Formenbau (Moulding Expo), Laser-Materialbearbeitung (Lasys) oder Bildverarbeitung (Vision).“ Auch der Termin im Mai 2019 ist gemeinsam mit der Branche bewusst gewählt, erläutert Wendling. „Wir erwarten wertvolle Synergien durch die parallel stattfindende Control, der internationalen Fachmesse für Qualitätssicherung. Dort werden mehr als 900 nationale und internationale Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen zur Qualitätssicherung präsentieren.“

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