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Proto Labs

Spritzgussteile jetzt auch aus Flüssigsilikon

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Die Firma Proto Labs hat ihr Spritzgussangebot um Flüssigsilikon erweitert. LSR (Liquid Silicone Rubber) ist ein robuster, elastischer Werkstoff mit ausgezeichneter Wärme- und Chemikalienbeständigkeit sowie hervorragendem elektrischen Widerstand. Interessant für die Medizintechnik: LSR-Teile behalten ihre physikalischen Eigenschaften bei extremen Temperaturen und halten Sterilisationsverfahren stand.

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Bei Proto Labs bekommt man jetzt auch Teile aus Flüssigsilikon. LSR (Liquid Silicone Rubber) ist biokompatibel und eignet sich daher auch gut für Medizinprodukte, die mit der Haut in Kontakt kommen.
Bei Proto Labs bekommt man jetzt auch Teile aus Flüssigsilikon. LSR (Liquid Silicone Rubber) ist biokompatibel und eignet sich daher auch gut für Medizinprodukte, die mit der Haut in Kontakt kommen.
( Bild: Proto Labs )

LSR ist außerdem biokompatibel und eignet sich daher auch sehr gut für Produkte, die mit der Haut in Kontakt geraten. Dank all dieser Vorzüge eignet sich der Werkstoff sehr gut für die Medizintechnik.

Bei Proto Labs bekommt man echte LSR-Teile nicht nur kostengünstig, sondern auch schnell: Das Unternehmen bietet sie in Mengen von 25 bis 5.000 Stück an – bei einer Bearbeitungszeit von nur drei Wochen oder, je nach Komplexität der Bauteile, auch weniger. Wie funktioniert das?

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In wenigen Stunden zum detaillierten 3D-Modell

Designer und Ingenieure geben ihr 3D-CAD-Teilemodell in ein webbasiertes Angebotssystem von Proto Labs ein. Innerhalb weniger Stunden erhalten sie ein detailliertes 3D-Modell, eine Ausführbarkeitsanalyse sowie eine genaue Ermittlung des Gesamtproduktionspreises. Dieser Prozess lässt sich so lange wiederholen, bis alle Parameter – Design, Modell, Material und Kosten – den gewünschten Vorgaben entsprechen. Hierbei sind Änderungen kurzfristig umsetzbar, so dass die Einführungszeit des neuen Produktes erheblich verkürzt wird.

Flüssigsilikon versus thermoplastische Kunststoffe

Obwohl Spritzgießen mit LSR dem herkömmlichen Spritzgießen in vielen Punkten ähnelt, existieren deutliche Unterschiede: Im Gegensatz zu thermoplastischen Kunststoffen, die vor dem Einspritzen geschmolzen werden, handelt es ich bei Flüssigsilikon um zweiteilige Duroplast-Verbindungen, die abgekühlt werden, bevor sie in eine erhitzte Form eingespritzt und schließlich in ein fertiges Teil ausgehärtet werden. Da es sich bei LSR um duroplastische Polymere handelt, ist ihr erstarrter Zustand dauerhaft. Anders als themoplastische Kunststoffe können sie nicht erneut geschmolzen werden.

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