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Wachsender Versorgungsbedarf

Spectaris fordert höhere Hilfsmittelbudgets

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Volkskrankheiten sorgen für mehr Bedarf

Mit Blick auf die Betroffenen innerhalb der einzelnen Versorgungsprofile lassen sich dann Aussagen über den Bedarf an bestimmten Hilfsmitteln ableiten. So sind beispielsweise heute mehr als zwei Millionen Schwerbehinderte des Versorgungsprofils „immobiler Patient“ auf die Nutzung von Mobilitätshilfen wie Gehstöcke, Rollatoren oder Rollstühle angewiesen. Seit 1997 ist der aus der Schwerbehinderung resultierende Versorgungsbedarf für immobile Patienten leicht rückläufig (-3,5 Prozent). In Zukunft kann jedoch infolge des Anstiegs von Volkskrankheiten wie Osteoporose oder Arthritis mit einem Bedarfsanstieg gerechnet werden. Bis zum Jahr 2050 werden über 3,6 Millionen Personen zusätzlich von einer mobilitätseinschränkenden Erkrankung betroffen sein.

Auch für den „Beatmungspatienten“ ist infolge einer Zunahme von Erkrankungen der Atemwege, wie beispielsweise bei ambulant erworbenen Lungenentzündungen, bis zum Jahr 2050 ein Bedarfsanstieg zu erkennen. Dieser beträgt gemessen an dem Patientenzuwachs sogar 42 Prozent bzw. 3,2 Millionen Betroffene, was zu einem Nachfrageanstieg bei Medizinprodukten wie Tracheostoma-, Atemtherapiegeräten und Sauerstoffkonzentratoren führen wird.

Die Studie kann auf der Webseite des Fachverbands Spectaris herunter geladen werden.

Kontakt:

Spectaris Industrieverband

D-10117 Berlin

www.spectaris.de

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