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Schweizer Medizintechnik-Verband steht zur T4M in Stuttgart

| Redakteur: Peter Reinhardt

Mit einem Gemeinschaftsstand ist der Verband Swiss Medtech als ideeller Partner bei der Premiere der neuen Fachmesse T4M – Technology for Medical Devices Anfang Mai 2019 in Stuttgart dabei gewesen. Auch für das kommende Jahr ist eine Messepräsenz geplant. Warum, erklärt Projetmanager Jonas Frey.

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„Der Veranstalter arbeitet intensiv an seinem USP. Das wir unsere Schweizer Unternehmen überzeugen“, Jonas Frey, verantwortlich für das Messewesen beim Schweizer Branchenverband Swiss Medtech.
„Der Veranstalter arbeitet intensiv an seinem USP. Das wir unsere Schweizer Unternehmen überzeugen“, Jonas Frey, verantwortlich für das Messewesen beim Schweizer Branchenverband Swiss Medtech.
( Bild: Swiss Medtech )
  • Swiss Medtech auch 2020 mit Gemeinschaftsstand auf der T4M
  • „Eine neue Fachmesse entsteht nicht auf Knopfdruck“
  • Schon bei der T4M-Premiere über 40 Schweizer Aussteller

Jonas Frey, verantwortlich für das Messewesen beim Schweizer Branchenverband Swiss Medtech, steht zum Standort wie auch zur Landesmesse Stuttgart, dem Veranstalter der T4M: „Um das spezifische Know-how der Schweizer Medizintechnikindustrie auch in Zukunft am wichtigen Absatzmarkt Deutschland zu positionieren, wird sich die Swiss Medtech mit ihren Mitgliedern auch 2020 mit einem Gemeinschaftsstand in Stuttgart präsentieren. Ein wichtiges Entscheidungskriterium für unsere Teilnahme ist auch, dass die Messe Stuttgart eine angenehme Kooperationskultur pflegt und auf einem ausgesprochen hohen Servicelevel arbeitet.“

Swiss Pavilion 2019 mit 25 Ausstellern

Rund 80 Prozent der 23 Aussteller auf dem Swiss Pavilion hätten die T4M positiv bewertet, erklärt Frey, sodass er für 2020 auch mit einer entsprechenden Wiederbuchungsrate rechnet. Die „natürliche Fluktuation“ von rund 20 Prozent der Mit-Aussteller werde sicher kompensiert. Ziel ist, bis Januar verbindliche Zusagen von 25 Ausstellern zu erhalten. Der Swiss Pavilion auf der T4M ist dabei auch offen für Schweizer Unternehmen, die kein Mitglied im Verband sind. Schon bei der T4M-Premiere hatten zahlreiche weitere Schweizer Firmen auch über den Swiss Pavilion ausgestellt – insgesamt über 40 an der Zahl.

Impuls-Video: Jonas Frey zur Vision der T4M

T4M-Projektleiterin Tanja Wendling freut sich daher über das klare Bekenntnis des Schweizer Verbandes zum Standort Stuttgart. Ihr Team arbeitet bereits intensiv an der Weiterentwicklung der Messe: „Eine neue Fachmesse entsteht nicht auf Knopfdruck. Um eine Medizintechnikmesse für morgen zu kreieren, müssen die Branchenbedürfnisse von morgen klar sein. Diesen Weg zu einer modernen und branchenorientierten Fachmesse für die Medizintechnik, die als effektiver Marktplatz für Know-how- Transfer und Vernetzung in Süddeutschland dienen soll, gehen wir gemeinsam mit Partnern wie Swiss Medtech.“

Die Schweiz und Baden Württemberg: Das passt

Für Unternehmen aus der Schweiz birgt Baden-Württemberg sehr großes Potenzial, Beziehungen innerhalb der Branche zu festigen und auszubauen. Denn das südwestliche Bundesland erwirtschaftet rund 25 Prozent des deutschen Umsatzes in der Medizintechnik und zählt zu einer der europaweit führenden Regionen auf diesem Gebiet. „Als agiler, innovativer und kompetitiver Partner kann auch die Schweiz viel dazu beitragen, die Branche in der Region und international weiter zu stärken“, erklärt Frey. Die Schweiz vertrete mit über 10 Mrd. Euro und rund 58.500 Beschäftigten bei 1.400 Herstellern, Zulieferern, Dienstleistern und Händlern den nach Deutschland zweit-umsatzstärksten Markt für Medizintechnik in Europa.

Durch die Ballung von Medizintechnikunternehmen ist Deutschlands Südwesten ein wichtiger Markt für Anbieter aus der Schweiz, deren Exportanteil in der Medizintechnik bei über 70 Prozent liegt. Dass die T4M sich künftig weiter international ausrichten will, passt ebenfalls zu den Anforderungen der Schweiz an eine Fachmesse für Medizintechnik. Das gilt auch für die Kombination aus Fachmesse, Foren, Workshops und Networking. Dadurch haben Aussteller und Besucher die Möglichkeit, Geschäftskontakte zu knüpfen und zukunftsweisende Impulse zu erhalten. „Dafür holt die T4M Technologien, Prozesse und Materialien für die Entwicklung und Fertigung von Medizintechnik nach Stuttgart“, verspricht Wendling. Das honoriert Frey: „Der Veranstalter arbeitet intensiv an seinem USP. Das wird unsere Schweizer Unternehmen überzeugen.“

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