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Recall Info-Link Produktrückrufe proben für den Ernstfall

Redakteur: Kathrin Schäfer

Produktrückrufe gehören zum Alltag in allen Branchen – auch in der Medizintechnik. Recall Info-Link bietet seine cloudbasierte Software-Lösung für das Management von Produktrückrufen jetzt auch in Deutschland an.

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Recall Info-Link-Kunden können für einen Produktrückruf Anschreiben, Infoflyer, Pressemeldungen und ähnliches in das System laden. Mit wenigen Mausklicks kann ein Produktrückruf gestartet werden.
Recall Info-Link-Kunden können für einen Produktrückruf Anschreiben, Infoflyer, Pressemeldungen und ähnliches in das System laden. Mit wenigen Mausklicks kann ein Produktrückruf gestartet werden.
(Bild: gemeinfrei)
  • Produktrückrufe mit wenigen Mausklicks starten
  • Lückenlose Kommunikation und Dokumentation
  • Prozesse eines Produktrückrufs wie im Schadensfall zu simulieren

Produktrückrufe gab es schon immer. Ein Anstieg der Rückrufaktionen ist auch positiv zu werten. Denn es bedeutet, die Supply Chain und die Kommunikation von Hersteller zu Distributoren und Handel ist transparenter und schneller geworden. Dennoch sind viele Unternehmen in der Wertschöpfungskette branchenunabhängig nicht ausreichend für den Krisenfall vorbereitet. Vor allem, wenn es um die Aufarbeitung der Krise und eine lückenlose Dokumentation der Produktrückruf-Aktion geht.

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Produktrückrufe automatisiert starten und lückenlos dokumentieren

Recall Info-Link-Kunden können für einen Produktrückruf Anschreiben, Infoflyer, Pressemeldungen und ähnliches in das System laden. Ebenso werden die Empfängeradressen wie Handel, Medienvertreter oder Endkunden hochgeladen. Mit wenigen Mausklicks kann ein Produktrückruf gestartet werden. Automatisiert werden nun E-Mails, SMS, Faxe oder Telefonanrufe gestartet. Wiederholungen in bestimmten Intervallen können festgelegt werden.

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Devicemed-Hintergrund: Fehlerhafte Medizinprodukte beim BfArM melden

Nicht nur Medizintechnikhersteller, sondern auch Anwender und Betreiber von Medizinprodukten und Medizingeräten wie Ärzte und Zahnärzte sind nach den Bestimmungen der Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV) verpflichtet, Vorkommnisse sowie in Deutschland durchgeführte Rückrufe an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) beziehungsweise entsprechend seiner Zuständigkeit an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zu melden.

Dazu heißt es auf der Webseite des BfArM:

„Vorkommnisse sind Funktionsstörungen, Ausfälle oder Änderungen der Merkmale oder der Leistung oder Unsachgemäßheiten der Kennzeichnung oder der Gebrauchsanweisung eines Medizinproduktes, die unmittelbar oder mittelbar zum Tod oder einer schwerwiegenden Verschlechterung des Gesundheitszustands eines Patienten, eines Anwenders oder einer anderen Person geführt haben, geführt haben könnten oder führen könnten.“

Im Anschluss können die Empfänger kostenfrei im Portal von Recall Info-Link den Erhalt der Informationen bestätigen. Medizintechnikunternehmen können durch Reports im Recall-Info-Link-System zu jedem Zeitpunkt belegen, wann der Produktrückruf wen erreicht hat. So wird eine lückenlose Kommunikation und Dokumentation sichergestellt. Marken und Unternehmen können für einen Versicherungsfall oder ein Gerichtsverfahren besser geschützt werden.

Video: eine SWR-Reportage über den Rückruf von fehlerhaften Implantaten.

Probe-Produktrückrufe schulen für die Krise

Außerdem bietet Recall InfoLink die Möglichkeit, für den Ernstfall zu proben. Sogenannte Mock Recalls – Probe-Produktrückläufe – erlauben im Zuge von Krisenschulungen sowohl die Informationen als auch die Prozesse eines Produktrückrufs wie im Schadensfall zu simulieren. Durch diese Probe-Produktrückrufe können sich Hersteller, Distributoren und der Handel noch besser auf einen Produktrückruf vorbereiten und diesen bei Bedarf noch schneller auslösen. Die Softwarelösung Recall Info-Link wird über das neu eröffnete Büro bei München vertrieben.

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