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EPHJ-EPMT-SMT

Messe-Challenge fördert Ideen für neue Medizinprodukte

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Neue Ideen für die Medizintechnik verwirklichen – mit diesem Ziel haben die Veranstalter der Fachmesse EPHJ-EPMT-SMT jetzt einen Wettbewerb ausgeschrieben. Den Gewinnern der Challenge „Watch Medtech“ winkt neben dem Preisgeld auch die Unterstützung der Stiftung Inartis.

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2018 findet die Fachmesse EPHJ-EPMT-SMT vom 12. bis 15. Juni in Genf statt.
2018 findet die Fachmesse EPHJ-EPMT-SMT vom 12. bis 15. Juni in Genf statt.
(Bild: EPHJ-EPMT-SMT)
  • Ideentransfer in die Medizintechnik
  • Umfangreiche Projektbegleitung
  • Teilnahme bis 11. Mai 2018

Wie entstehen innovative Medizinprodukte? Die Veranstalter der Fachmesse EPHJ-EPMT-SMT sind überzeugt: im interdisziplinären Austausch. Ein Ort, an dem dieser Austausch traditionell stattfindet, ist die EPHJ-EPMT-SMT in Genf. Denn genaugenommen handelt es sich bei der Fachmesse nicht um eine, sondern um drei Veranstaltungen. SMT steht für Swiss Medical Technologies – und damit für die Medizintechnik. Zirka ein Drittel der gut 800 Aussteller zeigt deshalb auch dieses Jahr wieder Produkte und Lösungen für die Medtech-Branche. Die anderen Aussteller bedienen die Uhren- und Schmuckindustrie oder die Mikrotechnik – aber eben nicht nur. Denn mehr und mehr Unternehmen, beispielsweise aus der Uhrmacherei, möchten im Medizintechnikmarkt aktiv werden.

Innovative Ideen aus anderen Branchen in die Medizintechnik übertragen

Um dieses Ansinnen zu unterstützen, hat der Messeveranstalter zusammen mit der Stiftung Inartis eine sogenannte Challenge ins Leben gerufen: Watch Medtech. Dem Projekt liegt die Idee zugrunde, auf der Grundlage kollektiver Intelligenz neue, fachübergreifende Projekte zu entwickeln, zu unterstützen und zu begleiten. „Häufig haben unsere Aussteller zwar den Wunsch, innovative Ideen umzusetzen. Doch fehlt es ihnen an den nötigen Mitteln sowie einer professionellen Begleitung. Mit unserer Challenge wollen wir das ändern“, erklärt Alexandre Catton, Projektleiter der Messe, die Situation seiner Kunden.

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Originell, innovativ und fachübergreifend müssen die Ideen sein

Wie genau soll das aussehen? Firmen, die auf der EPHJ-EPMT-SMT ausstellen oder seit 2012 dort ausgestellt haben, können Projekte einreichen, die die Neuausrichtung von Technologien, Produkten oder Ideen im Sektor Medizintechnologien zum Gegenstand haben. „Die Medizintechnik hat ihre ganz eigenen Regeln. Für Unternehmen anderer Branchen ergeben sich dadurch Eintrittsbarrieren, die viele von Ihnen ohne Hilfe nicht bewältigen können“, ist Benoît Dubuis, Präsident der Stiftung Inartis sowie Präsident der Challenge Watch Medtech Innovation, überzeugt. „Werden die Unternehmer jedoch gut betreut, verfügen sie über die nötigen Voraussetzungen, um den neuen Markt zu verstehen und die Produkte zu entwickeln, mit denen sie ihr Unternehmen in die Zukunft führen können.“

Neben Fördergeldern winkt die Unterstützung durch Experten

Die Challenge besteht aus zwei Phasen. In einer ersten Phase können Teilnehmer Ideen einreichen. Eine Jury unter der Leitung von Stiftungspräsident Benoît Dubuis wählt bis zu fünf Projekte aus. Diese Teilnehmer erhalten eine Projektbegleitung im Wert von je 5.000 Schweizer Franken. Damit können sie in einer zweiten Phase der Challenge die Grundlagen für die Umsetzung ihrer Idee legen und danach ein umfassenderes Projekt einreichen, das Ende 2018 in die Endausscheidung kommt. Die Namen der Nominierten werden auf der Pressekonferenz zur EPHJ-EPMT-SMT am 17. Mai 2018 in Bern bekanntgegeben.

Die fünf Finalisten können die Infrastruktur des Gemeinschaftslabors und der Projektschmiede der Stiftung Inartis in der UniverCité in Renens (Waadt) nutzen. Zudem können sie sich, insbesondere über das sogenannte Health Valley, auf den Erfahrungspool der Körperschaften und Experten stützen, die zur Stiftung Inartis gehören. Anfang 2019 verkündet die Jury den Gewinner der Challenge.

Zusätzlich leiten die Experten und Jurymitglieder, die die Finalisten der Challenge begleiten werden, auf der diesjährigen EPHJ-EPMT-SMT eine Diskussionsrunde. Diese beschäftigt sich mit der Frage, wie man am besten von einer einfachen Idee zu einem Prototyp gelangt. Die Diskussionsrunde findet am Donnerstag, den 14. Juni, um 14:30 Uhr statt.

Unternehmen, die an der Challenge Watch Medtech teilnehmen möchten, können ihre Ideen noch bis zum 11. Mai unter challengeinartisEPHJ@inartis.ch einreichen.

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