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Rose Plastic Medical Packaging Maßgeschneiderter Schutz für scharfe Kanten und Spitzen

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Wenn Schrauben-Implantate oder chirurgische Instrumente beim Transport ihre Verpackung durchstoßen, hat das meist eine Kontamination der Produkte zur Folge. Um die Verpackung vor scharfen Kanten und Spitzen und damit die Produkte selbst zu schützen, hat Rose Plastic Medical Packaging für den Implantathersteller Depuy Synthes eine Alternative zum bisherigen Silikon-Spitzenschutz entwickelt.

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Der Spitzenschutz Tip Cover kann sowohl als Primär- als auch als Sekundärverpackung eingesetzt werden.
Der Spitzenschutz Tip Cover kann sowohl als Primär- als auch als Sekundärverpackung eingesetzt werden.
(Bild: Rose Plastic)

Die Anforderungen an Medizintechnik-Verpackungen sind bekanntermaßen hoch und werden ständig noch anspruchsvoller. Derzeit werden zum Beispiel medizinische Instrumente und Implantate teilweise noch in Bulk-Verpackungen angeboten. Per Gesetz ist es aber künftig in bestimmten EU-Ländern nur noch erlaubt, diese Produkte in Single-Use-Verpackungen in den Verkehr zu bringen. Gründe hierfür sind steigende Anforderungen im Bereich der Transportsicherheit, zum Schutz der Produkte und der Steril-Barriere sowie der Einzeldeklaration mit Einzelnachweisen zum Hersteller, Produktionszeitpunkt, der Charge oder dem Mindesthaltbarkeitsdatum.

Beschädigte Verpackung ist Gefahr für Produkte

Ein weiterer Grund ist außerdem: Bei spitzen Gegenständen wie Knochenschrauben oder -nägeln, die oftmals sehr scharfkantig sind, besteht die Gefahr, dass die teuren Medizinprodukte die eingesetzte Primärverpackung wie Polybeutel durchstoßen. Dadurch kann das Verpackungsmaterial beschädigt werden, die Gefahr von Verpackungsabrieb oder Kontamination mit Partikeln auf den Implantaten wären die Folgen. Zusätzlich wurde innerhalb verschiedener Kundenaudits durch die prüfenden Behörden eine Nachbesserung im Bereich des Spitzenschutzes bei Medizinprodukteherstellern vor Ort eingefordert. Hier besteht also Bedarf an neuen Verpackungslösungen, die zusätzlich auch noch leicht und intuitiv benutzbar sind und die Medizintechnikprodukte nicht zusätzlich verteuern.

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Als Beispiel dafür sah sich die Firma Depuy Synthes vor die Aufgabe gestellt, eine Alternative für ihren bisher genutzten Silikonspitzenschutz zu finden. Geschützt werden müssen zum Beispiel die Spitzen von chirurgischen Instrumenten und von Schrauben-Implantaten. Depuy Synthes Companies führt den 41-Milliarden-Dollar-Markt für Orthopädie und Neurologie mit einem Portfolio von beispielsweise Hüft-, Knie- und Schulterprothesen an.

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