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LED – Technik der Zukunft
Im Hinblick auf niedrigere Betriebskosten erlangt auch das Thema LED-Härtung immer größere Bedeutung. LED-Aushärtungssysteme sind im Bereich der lichthärtenden Klebstoffe auf dem Vormarsch und könnten bald Quecksilberdampflampen ersetzen. Die Sicherheitsrisiken von Quecksilber und Ozon würden dann entfallen. Weitere Vorteile: Neben der hohen Effizienz der Leuchtdioden sind LED-Aushärtesysteme nach Einschalten des Gerätes sofort einsatzbereit. Die Aufwärmzeit entfällt. Die Leuchtmittel haben eine lange Lebensdauer bei konstanter Lichtleistung, so dass sie seltener ausgetauscht werden müssen. Auch die Wartungskosten sinken. Der größte Vorteil bei der LED-Härtung ist jedoch die Kaltlichtstrahlung. Der schmale Wellenlängenbereich des Emissionsspektrums verringert den Wärmeanstieg des Substrates, wodurch auch hitzeempfindliche Substrate eingesetzt werden können.
Der Trend zu LED-Aushärtungssystemen zeugt zwar von einer Umbruchstimmung in der Industrie, geht jedoch nicht ohne Herausforderungen vonstatten. Damit eine Umstellung der Produktionsprozesse mit Quecksilberdampflampen erfolgreich verläuft, muss das lichthärtende Material auf das LED-Aushärtesystem abgestimmt werden. Die Vernetzung herkömmlicher UV-Klebstoffe an der Oberfläche kann beim Einsatz von LED-Lampen zu unausgehärtetem Klebstoff führen. Dies kann die Biokompatibilität eines Bauteils beeinflussen. Die Klebstoffindustrie arbeitet deshalb seit geraumer Zeit an einer Verbesserung der Aushärteeigenschaften von Klebstoffen für den Einsatz von LED-Lampen.
Kontakt:
Nadja Menges ist
Marketing Communications Coordinator der
Dymax Europe GmbH
D-65203 Wiesbaden
(ID:42287958)
