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Orthotec Europe 2012

Kongressmesse für Orthopädietechnik

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Das Angebot der Aussteller

Die Aussteller der „Orthotec Europe 2012“ zeigen neue Systeme für die Entwicklung, Konstruktion sowie die Produktion und Herstellung orthopädischer Produkte. Dies beginnt bei Werkstoffen und Materialien. Vertreten ist hier die französische Firma Cousin Biotech. Sie ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung kundenspezifischer implantierbarer Textilien aus Maschen-, Flecht-, Web- oder Vliesstrukturen. Die mechanischen Eigenschaften der biomedizinischen Textilien bieten ein hohes Maß an Flexibilität, verglichen beispielsweise mit metallischen oder starren Polymer-Implantaten.

Flexibilität hat sich auch die deutsche Firma Euroflex auf die Fahnen geschrieben mit ihrem Angebot an Rohren, Drähten und Blechen. Die Halbzeuge lassen sich zu filigranen Implantaten wie Stents oder medizinischen Instrumenten weiterverarbeiten. Zum Portfolio gehören Nitinol, Edelstahl, Cobald-Basis-Legierungen, Titan-Basis Legierungen, Tantal, Platin-Legierungen und resorbierbare Legierungen.

Individuelle Produkte, kundenspezifisch gefertigt

Ein Großteil der „Orthotec“-Aussteller fertigt orthopädische Produkte im Auftrag, das heißt nach kundenspezifischen Vorgaben. Die Entscheidung für einen Dienstleister geht in der Regel einher mit der Entscheidung für ein spezifisches Fertigungsverfahren.

Das Familienunternehmen Forginal Industrie bringt beispielsweise 40 Jahre Erfahrung im Schmieden von Implantaten und chirurgischen Instrumenten aus Edelstahl oder Titan mit nach Zürich. Die schweizerische Jossi Orthopaedics AG fertigt Implantate und Instrumente im Auftrag von Orthopädiefirmen und hat sich hierbei auf das so genannte „Hybrid Manufacturing“ spezialisiert. Es soll Material- und Bearbeitungskosten sparen, indem Umformungs- und Zerspanungsprozesse kombiniert werden. Das Verfahren bietet sich an, wenn ausgedehnte, komplexe Strukturen mit dünner Wandstärke aus einem teuren Material gefertigt werden, so der Fall bei dünnwandigen Metalbacks für Hüftpfannen. Das Flachmaterial wird der Endform durch kaltes Umformen möglichst nahe gebracht; die spanende Bearbeitung wird dann auf ein Minimum reduziert.

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Christian Seeling; Precision Micro; KELLERMEDIA; Pierre Guenat / Micronora; Orthomanufacture; ; Bild: UBM Canon; Bild: Cousin Biotech; Bild: Euroflex; Bild: Jossi; Bild: Metoxit; BV-Med; Peter Rüegg / ETH Zürich; gemeinfrei; Messe Düsseldorf; Gemü; Reichelt Chemietechnik; ©Marc/peshkova - stock.adobe.com / Cadera Design; DPMA; Domino; B. Braun Melsungen AG; ©mari1408 - stock.adobe.com; Foba; Transline; ©hati - stock.adobe.com; Crate.io; Die Storyfactory / Devicemed; Andreas Jürgens, 2W; Erbe Elektromedizin; Volker Mai; Hochschule Stralsund; NUS National University of Singapore; Fergal Coulter/ETH Zürich