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Medtec Europe

Kongress für Medizintechnik kommt nach Stuttgart

| Redakteur: Peter Reinhardt

Zeitgleich zur Medtec Europe will das Fraunhofer IPA in Kooperation mit dem Messeveranstalter UBM und der Landesmesse Stuttgart ein neues Kongressformat etablieren. Die Voraussetzungen hierfür sind gut.

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Über die Messe Medtec Europe sollen künftig auch Besucher der Fachkonferenz „Medical Device Manufacturing“ nach Stuttgart finden.
Über die Messe Medtec Europe sollen künftig auch Besucher der Fachkonferenz „Medical Device Manufacturing“ nach Stuttgart finden.
( Bild: Reinhardt / Devicemed )

Die Fachkonferenz „Medical Device Manufacturing“ soll ab kommendem Jahr internationale Experten aus Forschung und Industrie zusammenbringen und sich mit Lösungen für den Weltmarkt befassen. Am 5. April wird dieses neue Format unter anderem mit Vertretern von Biopro, Technology Mountains und VDMA Medizintechnik in einem öffentlichen Symposium der Fachwelt vorgestellt.

2018 kommt die „Medical Device Manufacturing“

Ziel der Organisatoren ist es, mit dem Kongress eine international renommierte Tagung für die Medizintechnik zu etablieren. Die Voraussetzungen hierfür sind gut: Einerseits gehört Baden-Württemberg mit seiner starken Metall- und Kunststoffproduktion europaweit zu den wichtigsten Standorten der Branche. Andererseits sind durch die Nähe zur Medtec Europe Akteure aus aller Welt vor Ort. Das Auftakttreffen für die im Jahr 2018 geplante Konferenz findet im Rahmen eines öffentlichen Symposiums statt. Anschließend tritt das Conference Board erstmals zusammen, um die Schwerpunkte für die Tagung zu erarbeiten und den Call for Papers auszurufen.

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Regularien für Medizintechnik im permanenten Wandel

Ein Themenblock des Symposiums beschäftigt sich mit den regulatorischen Anforderungen für Medizintechnikprodukte und -geräte sowie ihren Konsequenzen für die Herstellung. Diese werden auf nationaler, internationaler und europäischer Ebene immer wieder fortentwickelt. „Jedes Land möchte sein Gesundheitssystem ökonomisieren und gleichzeitig die Patientensicherheit erhöhen. Mit dem technischen Fortschritt und politischen Anpassungen ändern die Nationen daher ständig ihre Auflagen“, erklärt Dr. Urs Schneider, Leiter Medizin- und Bioproduktionstechnik am Fraunhofer IPA. Hersteller von Medizinprodukten koste das viel Zeit und Geld.

Zukunftsweisende Technologien für die Medizintechnik

Ferner beleuchtet das Symposium neue, zukunftsweisende Technologien der Branche – so zum Beispiel den 3D-Druck für die Herstellung individualisierter und personalisierter Implantate. In diesem Zusammenhang diskutieren die Experten, wie sich innovative Herstellungsverfahren, zum Beispiel Hybridverfahren aus 3D-Druck und Zerspanung, in der Medizintechnik nutzen lassen. Dafür treffen Vertreter aus der Konzernforschung und der akademischen Forschung auf Branchenverbände. Zu den Rednern gehören unter anderem Roland Zengerle, Lehrstuhlinhaber am Institut für Mikrosystemtechnik Imtek der Universität Freiburg, und Faraj Abdelnour, Experte für Medizintechnik-Zulassungen der französischen Firma AB Certification.

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