Foba

Kameragestützter Workflow für die effiziente Lasermarkierung

| Redakteur: Peter Reinhardt

Das Lasermarkiersystem Foba M3000 ist ein Markierarbeitsplatz mit integrierter Kamera, der mit Faser- oder UV-Laser arbeitet
Das Lasermarkiersystem Foba M3000 ist ein Markierarbeitsplatz mit integrierter Kamera, der mit Faser- oder UV-Laser arbeitet (Bild: Foba Laser)

Foba Laser Marking + Engraving präsentiert auf der Messe Laser World of Photonics in München auf drei Messemaschinen, wie industrielle Markieranforderungen mithilfe einer in den Laserbeschrifter integrierten Kamera effizient erfüllt werden.

  • Kamera erkennt Produkt, Markierposition sowie Markierinhalte
  • Neu: patentierter Autofokus
  • Einzelarbeitsplatz der M-Serie mit Vision-System jetzt auch mit UV-Laser erhältlich

Insbesondere in der Medizintechnik sowie der Automobil-, Luft- und Raumfahrtindustrie gewinnt die Lasertechnologie an Bedeutung. Foba bietet Akteuren dieser Branchen Lösungen für die Umsetzung der erforderlichen Markier-Standards für fast alle Materialoberflächen. Die unmittelbare kamerabasierte Rücklesung und Kontrolle der Markierergebnisse zeichnet Fobas Markiersysteme der M-Serie aus.

Integrierte Kamera senkt die Ausschusskosten um bis zu 80 Prozent

Die integrierte Kamera erkennt das Produkt, die Markierposition sowie die Markierinhalte und richtet die Markierung entsprechend der Lage des Produktes aus. Durch die Vermeidung von kostenintensiven Markierfehlern können die Ausschusskosten bis zu 80 Prozent reduziert werden. Die Verifizierung der Markierergebnisse am Ende des Markierprozesses stellt einen weiteren Vorteil des kamerabasierten Markierzyklus dar.

Kontrastreiche Kennzeichnung hochsensibler Materialien

Mit der M3000-UV hat Foba zudem sein Angebot verfügbarer Wellenlängen in der M-Serie über die etablierten Faserlaser hinaus erweitert. Ein UV-System ermöglicht nun auch die kontrastreiche Kennzeichnung hochsensibler Materialien in den für die flexible Einzelteil- und Serienfertigung vorgesehenen Laserklasse-1-Markierarbeitsplätzen. Der UV-Markierlaser eignet sich aufgrund seiner geringen Wärmeentwicklung besonders für die schonende Beschriftung empfindlicher Kunststoffe wie Silikon, HDPE, PET, PVC sowie Keramik oder Glas.

Schnelle Fokussierung mit nur einem Mausklick

Das neue Autofokus-System ermöglicht eine schnelle Fokussierung mit nur einem Mausklick, was den Markiervorgang effizienter gestaltet. Auch das intuitiv bedienbare und im Funktionsumfang optimierte „Advanced Operator PlugIn“ (AOP) zeichnet sich durch seine Anwenderfreundlichkeit aus. Im Rahmen des letzten Updates der Lasermarkiersoftware Mark US 2.11. wurde zudem die Benutzeroberfläche weiter optimiert, womit Markierfehler vermieden werden.

Mikromarkierungen in höchster Lesbarkeit

Lasertechnologie ermöglicht, sogar Mikromarkierungen in höchster Lesbarkeit, Kontraststärke und vor allem dauerhafter Haltbarkeit auf unterschiedliche Produkte aufzubringen. Hersteller sichern durch Markierung ihrer Produkte mit Laser deren dauerhafte Rückverfolgbarkeit und setzen gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnungsvorgaben um. Darüber hinaus erreichen sie Fälschungssicherheit und Prozessoptimierung im Rahmen ihrer Teilelogistik während der gesamten Wertschöpfungskette.

Am Stand auf der Laser-Messe stehen den Besuchern eine Foba M1000 mit 20-Watt-Faserlaser, eine M2000 mit 20 Watt-Kurzpulslaser sowie ein 2 Watt-UV-Lasergerät für die praktische Demonstration der Lasermarkierung auf Musterteilen zur Verfügung.

Laser-Experte Dr. Faycal Benayad-Cherif hält zudem im Rahmen der Messe einen Vortrag mit dem Titel „How Innovations in Imaging Technology Have Transformed the Laser Marking Industry“. Der Vortrag findet am Dienstag, 27. Juni 2017, um 14.20 Uhr im „Photonics Forum“, Halle A3 (Industrial Laser Applications) statt.

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