Markierverfahren Industrielle Produktkennzeichnung: Wie die Verfahrenswahl den Gesamtprozess beeinflusst
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Die dauerhafte Lesbarkeit ist nur ein Teil der Anforderungen an industrielle Kennzeichnungen. Ebenso relevant ist, welchen Einfluss das gewählte Markierverfahren auf Fertigungsabläufe, Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit hat. Ob sich ein Verfahren langfristig bewährt und Mehrwert bietet, entscheidet sich nicht allein anhand der Beschriftung selbst, sondern im Kontext des Gesamtprozesses.
Wie sich die Wahl des Markierverfahrens im Fertigungsalltag auswirken kann, zeigt ein Fallbeispiel aus der Elektronikfertigung: In einer Produktionslinie für Sensorgehäuse können die markierten Data-Matrix-Codes an einer Prüfstation nicht mehr durchgängig gelesen werden. Einzelne Teile müssen manuell geprüft oder aus dem Prozess genommen werden, der Aufwand steigt, der Produktionsablauf verzögert sich. Bei der Ursachenanalyse zeigt sich: Nicht der Scanner ist das Problem, sondern die Beschriftung selbst. Der Code, der mit einem tintenbasierten Verfahren aufgebracht wurde, verliert entlang der Prozesskette durch Reinigungsschritte und mechanische Beanspruchung an Kontrast.
Ähnliche Situationen treten branchenübergreifend auf – von der Medizintechnik bis zur Automobilelektronik. Sie machen deutlich, dass Kennzeichnung nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern als integraler Bestandteil des gesamten Fertigungsprozesses verstanden werden muss. Die Markierung beeinflusst, ob automatisierte Produktionsschritte und Prüfungen stabil laufen und ob Produkte zuverlässig rückverfolgbar sind. „Entscheidend ist nicht die Lesbarkeit direkt nach dem Markieren, sondern ihre Stabilität über die gesamte Prozesskette und darüber hinaus – bei Produkten, die regulatorischen Anforderungen unterliegen, sogar über den gesamten Produktlebenszyklus“, fasst Damian Zawadzki, Product & Application Manager bei Foba, zusammen.
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