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Ottobock Heinrich Popow als erster Prothesenträger bei „Let’s Dance“

Redakteur: Kathrin Schäfer

Bei den Paralympics in Rio de Janeiro hat Heinrich Popow Gold geholt. Jetzt stellt sich der Prothesenträger einer neuen Herausforderung: der RTL-Show Let´s Dance.

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Heinrich Popow hat sich in Rio de Janeiro beim Weitsprung gegen seine Konkurrenz durchgesetzt. Ob ihm das jetzt auch bei der RTL-Show Let´s Dance gelingt?
Heinrich Popow hat sich in Rio de Janeiro beim Weitsprung gegen seine Konkurrenz durchgesetzt. Ob ihm das jetzt auch bei der RTL-Show Let´s Dance gelingt?
(Bild: 2016 Getty Images for Ottobock)

Bei den Paralympics in Rio de Janeiro stellte Heinrich Popow einen neuen Weltrekord im Weitsprung auf und sicherte sich seine zweite paralympische Goldmedaille – bislang konnte sich der Botschafter des internationalen Medizintechnikunternehmens Ottobock nicht vorstellen, dass es eine sportliche Disziplin gibt, die er mit seinem Handicap nicht in den Griff bekommt. Jetzt hat der TV-Tanzwettbewerb Let’s Dance seinen Ehrgeiz geweckt. Start der 10. Staffel war am 24. Februar bei RTL.

Für den Wettbewerb muss das Prothesenkniegelenk richtig eingestellt sein

„Tanzen ist für mich die Perfektion der Bewegung, bislang habe ich mich allerdings davor gedrückt“, sagt Heinrich Popow. Aber jetzt stellt er sich dieser Herausforderung. Dabei ist ihm bewusst, dass er als erster oberschenkelamputierter Let’s Dance-Kandidat doppelt gefordert ist: Neben seinem tänzerischen Talent ist die richtige Einstellung seiner Prothese entscheidend.

Wechselnde Geschwindigkeiten und Schrittlängen spielen beim Tanzen eine wesentliche Rolle. „Mit dem Prothesenkniegelenk Genium X3 kann ich selbst in anspruchsvollen Situationen intuitiv und flexibel reagieren“, erklärt Heinrich Popow und stützt sich dabei auf sein Know-how als gelernter Orthopädietechniker.

In der Show will er mit seiner Behinderung ganz offen umgehen: „Ich möchte Menschen mit Handicap für den Sport begeistern.“ Dieses Ziel verfolgt er bereits erfolgreich mit den „Ottobock Running Clinics“, einem Sportcamp, in dem er Amputierte dazu motiviert, auf speziellen Prothesen wieder Sport zu treiben. Für Ottobock ist Popow Markenbotschafter.

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