So erstellte sie bereits nach dem Engineering gemeinsam mit dem Hersteller eine Risikoanalyse, von der sich alle weiteren Schritte des Verfahrens ableiten. Aus der Analyse wird unter anderem ersichtlich, wo genau die kritischen Prozessparameter liegen. „Unter besonderer Beobachtung stehen dabei etwa die Sensorik oder produktberührende Teile, was sich auf die zu erstellenden Materialzertifikate auswirkt“, erklärt Kuhn.
Alle weiteren Designdokumente werden parallel zum Herstellungsprozess erstellt. Erst an dessen Ende erfolgt die Entwicklung von Qualifizierungstests. Das Durchführen und Protokollieren dieser Tests übernimmt Contexo in Zusammenarbeit mit dem Maschinenbauer. Anschließend müssen eventuell auftretende Fehler behoben werden. „Erst wenn alles passt, dann passt auch die Dokumentation“, erklärt GMP-Expertin Kuhn.
GMP-konform nach internationalen Normen
Von großer Bedeutung ist in jedem Fall der ständige Austausch mit dem Endkunden, um dessen Bedürfnisse hinsichtlich der Dokumentation zu kennen und entsprechend zu handeln. Je nach Bestimmungsland der Maschine und vor allem der darauf hergestellten Produkte sind unterschiedliche Bedingungen zu berücksichtigen. Für die Qualifizierung nach den Richtlinien der Good Manufacturing Practice bietet Contexo deshalb individuelle Wege, die allesamt mit den derzeit gültigen, internationalen Normen konform sind.