Ottobock

Exoskelett Paexo geht nach erfolgreichen Tests in Serie

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Paexo ist ein passives Exoskelett, das keine Energiezufuhr benötigt. Das Gewicht der erhobenen Arme wird über die Armschalen mithilfe einer mechanischen Seilzugtechnik auf die Hüfte abgeleitet.
Paexo ist ein passives Exoskelett, das keine Energiezufuhr benötigt. Das Gewicht der erhobenen Arme wird über die Armschalen mithilfe einer mechanischen Seilzugtechnik auf die Hüfte abgeleitet. (Bild: Ottobock)

Heute geht das Exoskelett Paexo in Serie. Das Medizintechnikunternehmen baut damit das neue Geschäftsfeld Ottobock Industrials aus.

  • Arbeitsplätze ergonischer gestalten
  • Passives Exoskelett entlastet bei anspruchsvoller Arbeit

Innovative Lösungen machen Arbeitsplätze in Industrie, Logistik und Handwerk ergonomischer. Ziel ist es, Menschen mit körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten wie Überkopfarbeit zu entlasten und so gesündere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Paexo ist jetzt serienreif: ein passives Exoskelett, das die Belastungen durch Überkopf- und Überschulterarbeit deutlich reduziert.

Erfolgsmodell: von der Medizintechnik in andere Branchen

„Bereits in der Entwicklungsphase zeigte sich das große Potenzial unseres Exoskeletts. Bei Tests in ganz unterschiedlichen Branchen bestätigte sich die entlastende Wirkung von Paexo gleichermaßen“, sagt Dr. Sönke Rössing, Leiter von Ottobock Industrials. Die Ergebnisse aus rund 75 Tests, zum Beispiel bei Luftfahrt- und Automobilunternehmen, in der Lebensmittelindustrie, bei Werften und auf dem Bau, flossen in die Entwicklung des neuartigen Hilfsmittels ein. „Paexo funktioniert nach biomechanischen Prinzipien, es richtet sich an den Bewegungen des Menschen am Arbeitsplatz aus. Weitere Erfolgsfaktoren sind das geringe Gewicht von unter zwei Kilogramm und die sofort spürbare Entlastung der Arm- und Schultermuskulatur“, ergänzt Rössing.

Seit 2012 forscht Ottobock an technischen Lösungen, die es Menschen ermöglichen, ihrem Berufsalltag langfristig gesundheitsschonend nachzugehen. Hintergrund sind die wachsenden Herausforderungen, vor denen Industrieunternehmen und das Handwerk angesichts demografischer Entwicklungen stehen. Steigende Lebenserwartung führt zu einer alternden Belegschaft, dazu kommt ein Mangel an Fachkräften. Daraus resultiert ein erhöhter Bedarf an neuartigen Hilfsmitteln für ergonomische Arbeitsplätze.

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„Hier entsteht ein neuer und rasant wachsender Markt mit viel Potenzial für bahnbrechende Innovationen“, sagt Dr. Oliver Scheel, CEO von Ottobock. „Exoskelette für den industriellen Einsatz werden viele Arbeitswelten nachhaltig verändern. Mit dem biomechanischen Know-how von Ottobock treiben wir den Wandel voran“, glaubt der Firmenchef.

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