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Swiss Medtech Expo

Erste Schweizer Medtech-Zulieferermesse setzt Impulse

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Volksinitiative zur Masseneinwanderung schadet dem Image der Schweiz

An einer von Patrick Dümmler moderierten Podiumsdiskussion machten die Teilnehmer die Vernetzungsmöglichkeiten via Cluster, die kurzen Wege zu Universitäten und Forschungsinstitutionen, die guten Fördermöglichkeiten und die unternehmerfreundliche Besteuerung als wesentliche Vorteile des Standorts Schweiz aus. Ein weiterer USP sei die Kombination der vorhandenen Wissensbasis, so dass sich aus alten neue Ideen schaffen lassen. Dazu biete das Land kluge Köpfe und eine große technologische sowie kulturelle Vielfalt. Allerdings hätten eidgenössische Abstimmungen wie die Volksinitiative zur Masseneinwanderung dem Image der Schweiz geschadet, so die einhellige Meinung.

Laut einiger Podiumsteilnehmer haben ihre Organisationen auf das sich verschlechternde Umfeld reagiert: Datierte Switzerland Global Enterprise früher seine Service-Tools alle zwei Jahre auf, können Unternehmen jetzt jeden zweiten Monat auf aktuelle Informationen in vielen Sprachen zugreifen. Die Luzerner Hochschule Luzern leistet mit ihrem neuen Studium Bachelor of Science in Medizintechnik einen Beitrag gegen den Fachkräftemangel.

Die Schweiz ist nicht der Nabel der Welt

Die Schweiz, wie auch Europa, seien nicht mehr „der Nabel der Welt“ und müssten sich vermehrt darum bemühen, Hightech-Firmen und Top-Arbeitskräfte ins Land zu holen, waren sich die Diskutanten auch in dieser Frage einig, zumal in Entwicklungsregionen wie Afrika zunehmend in die Medizintechnik investiert werde. In der Schweiz tätige Unternehmen sollen ihre Mitarbeiter marktfähig halten, sich stärker vernetzen, den Dialog untereinander pflegen und dazu Plattformen wie die Swiss Medtech Expo nutzen, lautete der Appell.

Die nächste Swiss Medtech Expo findet vom 19. bis 20. September 2017 statt.

Kathrin Cuomo-Sachsse, Kommunikation Fasmed, Verband Schweizer Medizintechnik

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