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Keramiktechnologie Elektrisch leitfähige Zirkonoxid-Nadeln

Von Julia Engelke

Anbieter zum Thema

Die Keramiktechnologie bewährt sich im Einsatz bei medizinischen Anwendungen. Kyocera hat jetzt eine neu entwickelte, elektrisch leitfähige Zirkonoxid-Nadel vorgestellt.

Die Zirkonoxid-Nadeln sollen eine hochpräzise Füllstandsmessung für die moderne In-vitro-Diagnostik und Durchflusszytometrie ermöglichen.(Bild:  Kyocera)
Die Zirkonoxid-Nadeln sollen eine hochpräzise Füllstandsmessung für die moderne In-vitro-Diagnostik und Durchflusszytometrie ermöglichen.
(Bild: Kyocera)

Seit über 60 Jahren treibt Kyocera aktiv die Entwicklung von Keramiktechnologien voran. Ergebnis dieser Entwicklungen sind u. a. widerstandsfähige, langlebige und unreaktive Materialien, welche mit ihren Eigenschaften in verschiedenen Feldern – von chirurgischen Werkzeugen über Hüftimplantate bis zu optimierten Nierendialyse- und CT-Geräten – eingesetzt werden.

Kyoceras langlebige, 100 Prozent inerte und wiederverwendbare Zirkonoxid-Nadeln mit niedrigem elektrischem Widerstand ermöglichen eine präzise Füllstandsmessung für die moderne In-vitro-Diagnostik und Durchflusszytometrie und dienen damit der Optimierung von Hochleistungsflüssigkeitschromatographiegeräten (HPLC). Gegenüber Edelstahl bieten Nadeln aus Zirkonoxid gute mechanische Festigkeit, chemische Beständigkeit und gute Abriebfestigkeit für eine längere Nutzungsdauer. Die besonders dünnwandigen und präzisen Nadeln mit Bohrungen von hoher Präzision (0,1 bis 2,5 (+/-0,002) mm) und geringer Oberflächenrauheit (Ra ~0,05 μm) verhindern Ablagerungen und verbessern die Messgenauigkeit bei In-vitro-Verfahren wie Hämostase, Urinanalyse, Immunoassay-Analysen, klinisch-chemische Analysen und Molekulardiagnostik.

Schnelle Prototypentwicklung mittels additiver Keramikfertigung

Kyocera bietet zudem einen kundenspezifischen 3D-Druckservice an. Mithilfe dieser additiven Keramikfertigung entstehen kosteneffiziente Prototypen neuer Medizinproduktdesigns. In jedem neuen Projekt stehen Kunden die erfahrenen Ingenieure des Unternehmens beratend zur Seite und entwickeln das kostengünstigste Verfahren für 3D-gedruckte Prototypen eines neuen Medizinprodukts. Nach eingehender Beratung und mithilfe des 3D-Drucks von Zirkon- und Aluminiumoxid kann Kyocera praktisch jede Art von kundenspezifischen Prototypen innerhalb von ein bis zwei Wochen herstellen. Die Keramikprodukte von Kyocera bieten Kratzfestigkeit, höhere Steifigkeit, Temperaturbeständigkeit, längere Lebensdauer, Hochspannungsisolation, geringeres Gewicht und verbessertes thermisches Management für insgesamt niedrigere Betriebskosten.

Die Feinkeramikprodukte von Kyocera finden u. a. Einsatz in Lösungen für Nierendialysegeräte, Strahlentherapiegeräte für die Krebsbehandlung, Gensequenzierung, Blutseparatoren, Röntgengeräte, PET-, MRT- und CT-Scanner, Herzschrittmacher und Herzmonitore, Neuromodulationsgeräte und Instrumente der HF-Chirurgie, Medikamententests und orthopädische Gelenkersatzsysteme.

Weitere Artikel über OEM-Komponenten und Werkstoffe finden Sie in unserem Themenkanal Konstruktion.

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