Aktuelle Nachrichten und Entwicklungen aus der Medizintechnik-Industrie, wichtige Personalmeldungen und branchenrelevante Forschungsmeldungen lesen Sie hier im Devicemed-Newsticker. Der Beitrag wird fortlaufend aktualisiert.
Aktuelle Nachrichten aus der Medizintechnik-Industrie und branchenrelevante Forschungsmeldungen
(Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)
15.01. – Dräger verzeichnet höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte
Lübeck (Dräger): Der Umsatz von Dräger ist im Geschäftsjahr 2025 auf Basis vorläufiger Berechnungen währungsbereinigt um 5,3 % gestiegen (nominal: 3,3 %). Damit lag er nach einem sehr starken Jahresendgeschäft leicht über der letzten Prognose. Mit rund 3.482 Millionen Euro erreichte der Umsatz den höchsten Wert der Unternehmensgeschichte (2024: 3.370,9 Millionen Euro).
Beide Segmente konnten zum Rekordumsatz beitragen: Die Medizintechnik verzeichnete nach einem Rückgang im Vorjahr ein währungsbereinigtes Wachstum um 7,4 % (nominal: 5,1 %) auf rund 1.996 Millionen Euro (2024: 1.899,7 Millionen Euro), während die Sicherheitstechnik ein währungsbereinigtes Plus um 2,5 % (nominal: 1,0 %) auf rund 1.486 Millionen Euro verbuchte (2024: 1.471,2 Millionen Euro). Die Bruttomarge des Konzerns erhöhte sich, u. a. aufgrund der Entwicklung im vierten Quartal, auf rund 45,4 % (2024: 44,9 %).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg auf rund 226 bis 236 Millionen Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf rund 6,5 bis 6,8 %.
Der Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 7,9 % (nominal: 5,8 %) auf rund 3.575 Millionen Euro. Damit übertraf er den Vorjahreswert deutlich (2024: 3.380,5 Millionen Euro). In der Medizintechnik stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 9,0 % (nominal: 6,5 %) auf rund 2.049 Millionen Euro (2024: 1.924,1 Millionen Euro). In der Sicherheitstechnik legte der Auftragseingang währungsbereinigt um 6,3 % (nominal: 4,8 %) auf rund 1.526 Millionen Euro zu (2024: 1.456,4 Millionen Euro).
Im Einklang mit der bestehenden Dividendenpolitik beabsichtigt Dräger, rund 30 % des Konzernjahresüberschusses an seine Aktionäre auszuschütten. Der finale Dividendenvorschlag erfolgt mit den endgültigen Geschäftszahlen für 2025.
Aufgrund des Auftragseingangs erwartet Dräger für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg von 1,0 bis 5,0 % (währungsbereinigt 2,0 bis 6,0 %) und eine EBIT-Marge von 5,0 bis 7,5 % .
13.01. – Aerotech baut seine Kapazitäten aus und eröffnet Laserlabor in Fürth
Fürth (Aerotech): Aerotech schafft am Standort Fürth ein europäisches Zentrum für die Entwicklung, Erprobung und Validierung laserbasierter Fertigungsprozesse sowie für die kundennahe Montage von Antriebskomponenten. Neben der Einrichtung eines state-of-the-art Laserlabors wird dort künftig auch ein Teil der Montage von Antriebskomponenten stattfinden. Das Laserlabor soll Kunden aus ganz Europa die Möglichkeit bieten, laserbasierte Fertigungsprozesse direkt vor Ort mit Produkten von Aerotech zu testen und zu optimieren. Ziel ist es, Anwendungen unter realistischen Bedingungen zu demonstrieren und gemeinsam mit Kunden weiterzuentwickeln. Das Labor soll langfristig als europäisches Kompetenzzentrum für die Mikromaterialbearbeitung dienen.
Geleitet wird das Labor von Dipl.-Ing. Oliver Hentschel, der über mehr als zwölf Jahre wissenschaftliche Erfahrung in der Laser- und Photonikforschung verfügt. Er verantwortet den technischen Ausbau des Labors sowie die Planung und Durchführung von Kundenversuchen. Kernstück des Labors ist ein Ultrakurzpulslasersystem des Partners Light Conversion. Die Kooperation umfasst die Bereitstellung eines kundenspezifischen Laserscan- und Motion-Control-Systems für Anwendungen in der Halbleiter-, Elektronik- und Medizingerätefertigung.
Auf einer Laborfläche von rund 50 Quadratmetern können perspektivisch bis zu vier Systeme betrieben werden. Zum Start ist ein komplettes System vorgesehen; im Verlauf der kommenden zwei Jahre soll die Ausstattung kontinuierlich erweitert werden. Geplant ist u. a. die Installation eines Tubecutter- bzw. Stentcuttersystems, um die Übertragbarkeit der Prozesse auf die Serienfertigung zu testen.
01.01. – Manfred Hinz ist neues BV-Med-Vorstandsmitglied
Berlin (BV-Med): Manfred Hinz, Vice President Medical Surgical Business EMEA bei Solventum, ist seit dem 1. Januar 2026 neues Vorstandsmitglied beim Bundesverband Medizintechnologie (BV-Med). Er folgt im neunköpfigen BV-Med-Vorstand auf Marc Michel, der zum Jahresende 2025 bei Peter Brehm ausgeschieden ist.
Hinz verantwortet bei Solventum als Area Vice President Medical Surgical Business das Medizinprodukte-Geschäft in der EMEA-Region. Er verfügt über 18 Jahre Erfahrung in der Medizin- und Dentaltechnik in nationalen und internationalen Geschäftsleitungs-Rollen sowie über acht Jahre Erfahrung in der Elektronik-, Elektro- und Telekommunikations-Industrie. Kernthemen sind für Hinz Innovation und Qualität, Nachhaltigkeit und Verantwortung sowie die Stärkung des Medizintechnik-Standorts Deutschland.
Stand: 08.12.2025
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Marc Michel war seit 2018 BVMed Vorstandsmitglied, zuletzt als Stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Zum Jahresende schied er aus eigenem Wunsch beim mittelständischen Gelenkersatz-Hersteller Peter Brehm aus, beiw elchem er ab 2005 Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung war.
Der BV-Med-Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden Mark Jalaß (Lohmann & Rauscher), der Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Dorothee Stamm (Medtronic) sowie Dr. Chima Abuba (GHD), Alexia Anapliotis (Merete), Stefan Geiselbrechtinger (OPED), Manfred Hinz (Solventum), Manuela Hoffmann-Lücke (Paul Hartmann), Frank Kirchner (B. Braun) und Dr. Hans-Christian Wirtz (Johnson & Johnson). Zudem ist BV-Med-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll Mitglied des Vorstands.
Weitere Personalien aus dem 4. Quartal des Jahres 2025:
01.01. – Raumedic erweitert Vorstand um CHRO Bianca Holler
Helmbrechts (Raumedic): Zum 1. Januar ist Bianca Holler als Chief Human Resources Officer (CHRO) in den Vorstand der Raumedic AG berufen worden. Holler verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich Human Resources in der Medizintechnik-Branche. Bevor sie im Mai 2023 Teil von Raumedic wurde, verantwortete sie bei Ottobock als Head of Global HR die weltweite Personalarbeit sowie nachhaltige Kultur- und Entwicklungsprojekte. Unter ihrer Verantwortung hat Raumedic die Personalarbeit strategisch neu aufgestellt: von der Modernisierung der Leistungsbeurteilung über die Weiterentwicklung der Führungskultur bis hin zur systematischen Messung und Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit.
Seit dem 1. Januar 2026 besteht der Vorstand der Raumedic AG aus vier gleichberechtigten Mitgliedern: Bianca Holler (CHRO), Thomas Knechtel (CTO), Klaus Schabert (COO) und Dr. Robert Schilling (CFO).
01.01. – Gordon Bittig wird CFO von Ulrich Medical
Ulm (Ulrich Medical): Zum Jahreswechsel wurde Gordon Bittig in die Geschäftsführung von Ulrich Medical berufen. Er trat zum vierten Quartal 2025 bei dem Medizintechnik-Unternehmen ein. Der Diplom-Volkswirt und Steuerberater war u. a. zehn Jahre in den USA für die US-Töchter von Solarworld tätig und zuletzt Geschäftsführer der deutschen Tochter des US-Rasierer-Herstellers Harry’s. Zusammen mit Christoph Ulrich, geschäftsführender Gesellschafter, und Friedrich von Rechteren, CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, bildet er die neue Spitze der Ulrich Medical-Gruppe.
01.01.2026 – Alexander Heizler übernimmt als CEO bei KNF
Hamburg (KNF): Seit Januar 2026 übernimmt Alexander Heizler die Rolle des Chief Executive Officer (CEO) beim Membranpumpenhersteller KNF. Er ist seit 2009 im Unternehmen und war seit 2021 als Chief Operating Officer (COO) tätig.
Martin Becker, ehemaliger CEO, zieht sich nach mehr als 40 Jahren bei KNF, davon 26 als CEO, aus der operativen Führung zurück. Er wird sich nun vollständig auf seine Rolle als Präsident des Verwaltungsrats konzentrieren, in der er sich auf die Fortsetzung der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Alexander Heizler in neuer Funktion freut. Becker bleibt dem Unternehmen zudem als Anteilseigner verbunden.
23.12. – Fusion: Corpuls übernimmt Hans Peter Esser
Kaufering (Corpuls): Die Firma Hans Peter Esser wird ein Tochterunternehmen des bayerischen Medizintechnik-Unternehmens Corpuls. Auf eine 40-jährigen Partnerschaft, bei der Hans Peter Esser die Corpuls-Produkte vertrieben und gewartet hat, folgt nun der Zusammenschluss. Corpuls übernimmt alle 41 Mitarbeiter, die weiterhin vom Standort im nordrhein-westfälischen Kürten aus tätig sind. Die beiden Geschäftsführer Stephan Heller und Bastian Starke bleiben in ihren Positionen. Damit sind nun alle ehemaligen deutschen Vertriebs- und Servicepartner Teil der Corpuls-Familie.
08.12. – Philips erhält doppelte Auszeichnung beim deutschen Nachhaltigkeitspreis
Hamburg (Philips): Philips ist beim deutschen Nachhaltigkeitspreis zweifach ausgezeichnet worden. In Düsseldorf erhielt das Unternehmen den renommierten Preis in der Kategorie Medizintechnik für seine nachhaltige Unternehmensstrategie. Den Produktpreis erhält Philips für die Entwicklung der Blue-Seal-Technologie in der Magnetresonanzbildgebung. Mit dem neuen Designansatz des Magneten kommen nur 0,5 Prozent (sieben Liter) des Heliumverbrauches herkömmlicher Systeme (1.500 Liter) zum Einsatz. Das macht die Bildgebung nahezu unabhängig von dieser endlichen Ressource. Die Jury hob hervor, dass Blue Seal zugleich Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit verbessert – ein Beispiel für Innovation, die ökologische Verantwortung und klinische Leistungsfähigkeit vereint.
05.12. – Renolit Healthcare wird eigenständiges Unternehmen
Worms (Renolit Healthcare): Die Renolit Gruppe stellt die Weichen für die Zukunft: Die Geschäftseinheit Renolit Healthcare wird aus der Renolit SE ausgegliedert und ab 2026 schrittweise als eigenständiges Unternehmen etabliert. Mit dieser strategischen Entscheidung gibt Renolit beiden Unternehmensbereichen die Möglichkeit, sich gezielt weiterzuentwickeln. Renolit SE konzentriert sich künftig auf die industriellen Kerngeschäfte, während Renolit Healthcare sich vollständig auf die Gesundheitswirtschaft fokussiert.
Renolit Healthcare ist Anbieter von Polymerlösungen für Anwendungen in der Gesundheitswirtschaft. Die Geschäftseinheit produziert u. a. Materialien für Infusions-, Transfusions- und Dialysesysteme sowie biotechnologische Anwendungen. Unter dem Motto „Together Towards Health“ arbeitet Renolit Healthcare mit Kunden weltweit an Innovationen für eine gesunde Zukunft.
04.12. – Intuitive setzt Spatenstich für neuen Forschungs- und Produktionsstandort in Biebertal
Biebertal (Intuitive): Intuitive, ein weltweit tätiges Technologie-Unternehmen in der minimalinvasiven medizinischen Versorgung und Pionier der roboter-assistierten Chirurgie, hat den offiziellen Spatenstich für die Errichtung eines Neubaus am Standort Biebertal gesetzt. In Biebertal stellt das Unternehmen Optiken und Kameramodule für seine hochmodernen roboter-assistierten da Vinci Operationssysteme her. Durch den Neubau sollen die Kapazitäten für Forschung, Entwicklung und Produktion langfristig gesteigert werden.
„Aus strategischer Sicht ist der Ausbau des Standorts für Intuitive von großer Bedeutung. Unser Werk befindet sich in einer sehr relevanten Region für die optische Produktion in Europa – in der direkten Umgebung von wichtigen Optikunternehmen, Maschinenherstellern für diesen Industriezweig, Universitäten und Lehrschulen. Mit dem Ausbau unseres Standorts wollen wir auch in Zukunft die Innovation in dem Bereich der Optik vorantreiben“, so Sven Kupfer, Director Manufacturing Operations bei Intuitive und Leiter des Standorts Biebertal. Derzeit arbeiten etwa 180 Mitarbeiter am Produktionsstandort Biebertal. Auf einer Fläche von mehr als 20.000 qm2 sollen nun bis 2027 je ein mehrstöckiges Büro- und Produktionsgebäude wie auch ein Parkhaus entstehen.
02.12. – Aus Drive Devilbiss Healthcare wird Drive Medical
Isny (Drive Medical): Drive Devilbiss Healthcare wird künftig weltweit unter dem Markennamen Drive Medical auftreten. Mit dieser Änderung richtet das Unternehmen seine internationale Markenstruktur klarer aus und schafft eine einheitliche Identität über alle Märkte hinweg. Drive Medical und Devilbiss Healthcare haben in den vergangenen Jahren gemeinsam ein umfangreiches Produktportfolio aufgebaut, das Mobilitätslösungen, Atemwegsgesundheit und Pflegeprodukte umfasst. Durch Wachstum, Akquisitionen und die weltweite Expansion ist eine Vielzahl an Marken entstanden, die zuletzt zu einer komplexen Markendarstellung geführt haben. Der neue, einheitliche Markenauftritt unter Drive Medical dient dazu, diese Struktur zu vereinfachen und gleichzeitig die Wiedererkennbarkeit der Marke global zu stärken. Das bekannte Produktportfolio bleibt vollständig bestehen.
26.11. – CPM Precision feiert 25 Jahre Präzision in der Medizintechnik
Hirschberg (CPM Precision): 2025 ist für CPM Precision ein besonderes Jahr: Das Unternehmen feiert sein 25-jähriges Bestehen. Was als Ein-Mann-Betrieb begann, hat sich in einen Full-Service-Auftragsfertiger, spezialisiert auf Dreh-, Fräs- und 3-D-Druck-Komponenten für die Dentaltechnik, Orthopädie und Augenchirurgie, mit über 130 Mitarbeitern entwickelt. Seit der Gründung im Jahr 2000 investiert CPM Precision kontinuierlich in moderne Technologien und effiziente Prozesse. Ein Meilenstein war 2004 der Umzug nach Hirschberg, der nicht nur räumlich neue Möglichkeiten eröffnete, sondern auch den Ausbau der Fertigungslösungen entscheidend voranbrachte.
In den darauffolgenden Jahren erweiterte CPM Precision das Leistungsspektrum gezielt: Mit der Gründung der Nanolize GmbH, CPM Diagnostics GmbH (heute Medpro Analytics) und CPM Deltaturn GmbH entstanden drei Schwestergesellschaften. 2014 erhielt das Unternehmen seinen heutigen Namen CPM Precision GmbH. Ein Jahr später startete es mit dem Aufbau seiner Kapazitäten in der additiven Fertigung – ein Schritt, der das technologische Portfolio nochmals deutlich erweiterte. Seit 2022 stärkt eine Mehrheitsbeteiligung durch die Halder GmbH das Fundament und die Zukunftsausrichtung von CPM Precision.
Ein weiterer Meilenstein folgte 2023 mit der Verschmelzung der CPM Deltaturn GmbH und Nanolize GmbH. Seitdem vereinen das Unternehmen alle Prozessstufen unter einem Dach – von der Entwicklung über die Fertigung und Oberflächenbehandlung bis hin zur sterilen Verpackung.
18.11. – Bundeskanzler Merz besucht Sonotec
Halle (Saale) (Sonotec): Im Rahmen seines offiziellen Antrittsbesuchs in Sachsen-Anhalt hat Bundeskanzler Friedrich Merz den neuen Hauptsitz der Sonotec GmbH in Halle (Saale) besucht. Der Bundeskanzler erhielt einen umfassenden Einblick in die komplette Wertschöpfungskette des Unternehmens. Im Fokus der Demonstration standen die nicht-invasiven Ultraschallsensoren der Sonoflow-Serien, die in sicherheitskritischen medizinischen Anwendungen eingesetzt werden. Die Sensoren ermöglichen eine präzise, berührungslose Durchflussmessung und eine zuverlässige Erkennung von Luftblasen.
In seinem Pressestatement lobte Merz die Stärke des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Halle: „Es ist ein sehr eindrucksvoller Besuch gewesen. Ich nehme viele gute Eindrücke mit – etwa, wie stark der Forschungsstandort Halle ist und wie stark auch die mittelständische Industrie in dieser Stadt und dieser Region ist.“ Mit Blick auf Sonotec hob der Kanzler hervor, dass die Ultraschallsensoren des Unternehmens weltweit im Einsatz sind und international stark nachgefragt werden, ein eindeutiges Zeichen für die Innovationskraft und das wirtschaftliche Potenzial des Standorts Halle.
18.11. – Petnet Solutions und Advanced Accelerator Applications firmieren künftig unter der Marke Siemens Healthineers
Malvern, Pennsylvania/USA (Siemens Healthineers): Die auf Positronen-Emissions-Tomographie (PET) spezialisierten Radiopharmazie-Unternehmen Petnet Solutions Inc. und Advanced Accelerator Applications (AdAcAp) Molecular Imaging von Siemens Healthineers firmieren ab sofort unter dem Namen Siemens Healthineers und bilden den Geschäftsbereich Radiopharma. Die Migration soll innerhalb der nächsten zwölf Monate abgeschlossen sein.
17.11. – Siemens Healthineers gibt neue Wachstumsstrategie bekannt
Forchheim (Siemens Healthineers): Siemens Healthineers hat mittelfristige Finanzziele für seine neue Strategiephase bekannt gegeben, in der das Unternehmen seine Stärken auf die Bekämpfung von nichtübertragbaren Krankheiten fokussieren wird. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf Schlaganfall, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen. Die Finanzberichterstattung wird künftig in drei Segmente gegliedert und folgt somit der strategischen Logik von „Elevating Health Globally“:
Imaging fokussiert sich auf die Prävention und Erkennung von Krankheiten und beinhaltet Computertomographie, Magnetresonanztomographie, molekulare Bildgebung, Röntgen sowie Digitales & Automatisierung.
Das neue Segment Precision Therapy beinhaltet Varian, Advanced Therapies und Ultraschall und konzentriert sich in den Bereichen Radioonkologie, interventionelle Onkologie, mobile und fixierte C-Bögen, Ultraschall und digitale Onkologie auf die Behandlung von Patienten.
Diagnostics wird eine eigene Strategie verfolgen, die durch eine eigene Aufstellung ermöglicht wird und beinhaltet Lösungen für das Zentrallabor, Speziallaborlösungen und Point-of-Care.
Das Unternehmen strebe für die Geschäftsjahre 2027 bis 2030 pro Jahr ein Umsatzwachstum der Segmente Imaging und Precision Therapy von sechs bis neun Prozent an, während sich Diagnostics einem Wachstum im mittleren einstelligen Bereich annähern soll. Für das Gesamtunternehmen bedeute das eine Wachstumsrate von fünf bis sieben Prozent. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie peile das Unternehmen ein jährliches Wachstum im zweistelligen Prozentbereich an, teilte es auf seinem Kapitalmarkttag in London mit. Hauptziel der neuen Strategie sei eine größere Wirkung auf die Patientenversorgung, indem künstliche Intelligenz als ein wichtiger Hebel eingesetzt werde, um Gesundheitsdienstleister in die Lage zu versetzen, effizienter und personalisierter zu arbeiten.
12.11. – Siemens plant Entkonsolidierung von Siemens Healthineers
München (Siemens): Siemens gibt bekannt, seine verbleibende Beteiligung an Siemens Healthineers (derzeit in etwa 67 Prozent) zu entkonsolidieren. Das Unternehmen plant, 30 Prozent der Siemens-Healthineers-Anteile vorzugsweise in Form einer Direktabspaltung an die Aktionäre der Siemens AG zu übertragen. Somit profitieren die Siemens-Aktionäre unmittelbar durch den Erhalt von Siemens-Healthineers-Aktien. Gleichzeitig biete die Entkonsolidierung das Potenzial, langfristigen Wert für Siemens-Aktionäre zu schaffen als stärker fokussiertes Technologieunternehmen mit einem hochgradig synergetischen Siemens-Portfolio.
Siemens strebe eine Reduzierung auf eine signifikante Minderheitsbeteiligung an Siemens Healthineers an, um mehr Flexibilität bei der Kapitalallokation zu ermöglichen. Damit partizipiert Siemens auch weiterhin als Minderheitsaktionär am Geschäft des Tochterunternehmens. Mittelfristig ist geplant, die Beteiligung auf eine Finanzbeteiligung zu reduzieren. „Wir schätzen die Klarheit”, erklärt Bernd Montag, CEO Siemens Healthineers. „Das ist eine gute Nachricht für Siemens Healthineers. Wir setzen damit unseren Weg zu einem vollkommen unabhängigen Unternehmen fort, den wir mit unserem Börsengang im Jahr 2018 begonnen haben.” Die geplante Transaktion steht unter dem Vorbehalt abschließender regulatorischer Klärungen sowie der Zustimmung durch die Hauptversammlungen beider Unternehmen.
04.11. – Bundeskanzler Merz hebt Medizintechnik als schnell wachsenden Sektor der Volkswirtschaft hervor
Schwerin (Bundesregierung): Im Rahmen seines Antrittsbesuchs in Mecklenburg-Vorpommern besuchte Bundeskanzler Friedrich Merz das Medizintechnik-Unternehmen Ypsomed in Schwerin. Er erhielt einen Einblick in die Produktion und in die digitalen Lösungen, die das Unternehmen erprobt. Vor Ort hob der Bundeskanzler hervor, „dass wir mit der pharmazeutischen Industrie, mit der Medizintechnik, aber natürlich auch mit den vielfältigen Versorgungseinrichtungen einen Wirtschaftsfaktor in Deutschland haben, der mittlerweile der am schnellsten wachsende Sektor unserer Volkswirtschaft ist. Die Medizintechnik und pharmazeutische Industrie, aber auch der gesamte Pflegebereich sind Teile unseres Landes im Sinne einer volkswirtschaftlichen Wertschöpfung.” Des Weiteren zeigte Merz sich erfreut über die dort vorherrschende Dichte der Medizintechnik-Unternehmen.
Ypsomed investiere in den Standort und „Investitionen in die Zukunft sind wichtig”, betonte der Kanzler. Mit Blick auf Unternehmen hat die Bundesregierung deshalb Abschreibungsbedingungen verbessert: „Sie können bereits innerhalb von drei Jahren zwei Drittel ihrer Investitionen abschreiben. Zweitens werden wir die Körperschaftssteuer ab dem Jahr 2028 in fünf Schritten um jeweils einen Prozentpunkt senken”, erklärte der Kanzler. Der Bund will Unternehmen über die Körperschaftsteuer entlasten, während die kommunale Gewerbesteuer bestehen bleibt. Über weitere steuerliche Verbesserungen soll weiter verhandelt werden.