Suchen

Messe Düsseldorf

„Die Branche ist mir gewissermaßen vertraut“

| Redakteur: Peter Reinhardt

Ein neuer Geschäftsführer ist seit dem 1. Oktober bei der Messe Düsseldorf unter anderem für die Messen Medica und Compamed zuständig. Wolfram Diener bringt reichlich Erfahrung im Messegeschäft mit und wechselt von UBM in Hongkong an den Rhein.

Firma zum Thema

Wolfram Diener ist Anfang Oktober als Geschäftsführer von UBM in Hongkong zur Messe Düsseldorf gestoßen. Er erwartet, dass er sich nach dem agilen Asien hierzulande wohl auch in Geduld üben muss.
Wolfram Diener ist Anfang Oktober als Geschäftsführer von UBM in Hongkong zur Messe Düsseldorf gestoßen. Er erwartet, dass er sich nach dem agilen Asien hierzulande wohl auch in Geduld üben muss.
( Bild: Messe Düsseldorf )
  • Gerütteltes Maß an Optimismus
  • Kommende Medica/Compamed als Glücksfall
  • Gefühl für die Belange der Branche gewinnen

Herr Diener, bringen Sie aus Asien Tugenden mit, die auch einer deutschen Messe guttäten?

Durch mehr als 22 Jahre in verschiedenen Führungspositionen in Asien habe ich mir natürlich einen gewissen Erfahrungsschatz angeeignet, der auch für die Tätigkeit in Deutschland Impulse liefern kann. Dazu zählen ein pragmatischer und zielorientierter Arbeitsstil sowie ein gerüttelt Maß an Optimismus, mit dem ich neue Geschäftsmöglichkeiten aufzugreifen versuche und diese verfolge – bevor vermeintliche Zweifler sie direkt wieder kleinreden könnten. Außerdem sind bekanntermaßen viele asiatische Märkte und das ganze Leben dort viel dynamischer. Das heißt in unternehmerischer Hinsicht, dass viele Dinge viel agiler und weniger bürokratisch angegangen werden. Die Kultur hierzulande ist da etwas anders und deshalb gilt es, sich wohl auch ein wenig in Geduld zu üben.

UBM ist mit seinen Medtec-Events eine echte Größe in der Branche. Kennen Sie die Medizintechnik bereits?

Zu UBM gehören das große Medtec-Portfolio und auch eine Dentech-Linie. Daher sind mir diese Branchen gewissermaßen vertraut. Ich würde mir aber nicht anmaßen, mich zum Kenner zu erklären. So ist es geradezu ein Glücksfall für mich, dass gleich in den ersten Wochen nach meinem Start in Düsseldorf die Medica sowie die Compamed stattfinden. Das ermöglicht es mir, direkt tiefer in die Materie einzusteigen, ein Gefühl für die Belange dieser Branche zu gewinnen und zukunftsweisende Entwicklungen aufzuschnappen.

Was erwarten Sie von der Medica und Compamed?

Schon die ersten Tage bei der Messe Düsseldorf boten die Möglichkeit des Austauschs mit meinem Kollegen Horst Giesen und unserem Team für das Medizinmesse-Portfolio. Es ist ausgesprochen erfahren und kompetent besetzt und ich bin zuversichtlich, dass wir basierend auf dem bisherigen Erfolg Medica und Compamed noch weiter stärken können. Das übergeordnete Ziel ist dabei immer, unsere Messen für den Geschäftserfolg der Aussteller und Besucher so relevant wie möglich zu machen und zu verstehen, was es dafür braucht.

Lesen Sie auch

Weitere Meldungen aus der Medizintechnik-Branche und über Medizintechnik-Unternehmen finden Sie in unserem Themenkanal Szene.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 45543254)