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Forum Das bedeutet Nachhaltigkeit für Ghana und die Medizintechnik

Quelle: Pressemitteilung

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Auch die Medizintechnik setzt auf die viel zitierte Nachhaltigkeit. Doch wie lässt sich die konkret erreichen? Nun, es gibt zwei Möglichkeiten! Eine externe und eine interne. Lesen Sie!

Nachhaltigkeit tut Not. Sie kann etwa durch Aufforstungsprojekte in Afrika unterstützt werden, aber auch durch andere Vorgehensweisen. Am besten beides. Wie man das unter einen Hut bekommt, verrät dieser Beitrag.
Nachhaltigkeit tut Not. Sie kann etwa durch Aufforstungsprojekte in Afrika unterstützt werden, aber auch durch andere Vorgehensweisen. Am besten beides. Wie man das unter einen Hut bekommt, verrät dieser Beitrag.
(Bild: Click A Tree )

Zwei Möglichkeiten stehen also offen, um in der Medizintechnik nachhaltig zu werden. Bei der externen gelinge das mithilfe einer Organisation wie „Click A Tree“. Bei der internen sind es neue Verfahren und Prozesse, für die das Innovation Forum Medizintechnik im Oktober Impulse gibt, wie die Medical Mountains GmbH informiert. Doch schauen wir uns mal an, was konkret mit den beiden Chancen gemeint ist.

Baum und Business sind sich ähnlich

Unweit des Volta-Stausees, liegt das Dorf Zongo Macheri. Topfebene Felder verstellen den Blick in die Weite nicht. Die Augen haften dabei nur an vereinzelten Bäumen oder Buschwerk. Dass hier einst Wald stand, scheint kaum mehr vorstellbar. Dass er zurückkommen kann, hingegen schon, wie Medical Mountains betont. Denn in der Region Oti unterhält das Start-up „Click A Tree“ eines seiner Aufforstungsprojekte. Dabei sind in rund drei Jahren auf rund 63.000 Quadratmetern über 16.000 Schösslinge gesetzt worden. Dazu gehören bald auch jene, die von Medical Mountains finanziert sind. Die Clusterorganisation handhabt das so, dass sie für jedes zwanzigste Feedback bei Weiterbildungsveranstaltungen ein Bäumchen pflanzen lässt.

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Im Süden Baden-Württembergs, genauer gesagt in Radolfzell, hat die Click A Tree GmbH ihren Sitz. Der Gründer und CEO, Chris Kaiser, war einst Tourismusmanager in Thailand, wo er das Schwinden der Lebensräume für Elefanten registrierte. Er erinnert sich: „Ich dachte, ich gehe einfach los und pflanze ein paar Bäume.“ Die Aktion blieb nicht unbemerkt. Schritt für Schritt kamen Unternehmen hinzu, die das Engagement monetär unterstützten, heißt es weiter. Weitere Aufforstungsprojekte in Ghana und auf den Philippinen folgten. War das Start-up bis dahin fast ohne Marketing ausgekommen, betrat Chris Kaiser dann doch 2020 die große mediale Bühne. Es braucht nicht zwingend mehr Ressourcen, als von alleine neu entstehen, betont Kaiser. Es wachse alles zwar langsamer, aber in sich gefestigt. In diesem Punkt sind sich Baum und Business sehr ähnlich, merkt Kaiser an.

Mit dem Schatten kehrt das Leben zurück

Wo andere vielleicht nur auf die Vermeidung und Bindung von CO2 sowie den Klimaschutz an sich achten, habe Chris Kaiser von Anfang an weiter gedacht. Bäume, so hat er herausgefunden, sind nämlich Lebensgrundlage. Rund um Zongo Macheri liegen noch rund 1.000 Hektar Land brach. Den Menschen fehle es aber an Startmöglichkeiten, die Flächen zu bewirtschaften. „Click A Tree“ will diesen Impuls geben. Setzlinge werden dazu in einer eigenen Baumschule gezogen. Vollzeit-Arbeitskräfte kümmern sich um die Pflanzungen. Die Business-School im benachbarten Kyinderi vermittelt parallel das Grundwissen des Unternehmertums. Und die Ernte trägt direkt zur Ernährung bei. Der Überschuss an Papaya, Bananen, Guaven oder Limetten wird verkauft. Im Schatten der Bäume gedeiht außerdem Gemüse. Und nach und nach kehren die Tiere in ihre angestammten Habitate zurück. Das Geschäftsmodell von „Click A Tree“ bezeichnet Chris Kaiser als „Sustainability as a Service“. Und auch für Medical Mountains nimmt er als Dienstleister den Unternehmen das Nachhaltigkeitsthema professionell ab. Doch das nur bis zu einem bestimmten Punkt, wie er betont, denn die Verantwortung des Einzelnen geht zweifellos darüber hinaus.

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