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Reichelt Chemietechnik

Beständig und resistent: PTFE im industriellen Einsatz

| Redakteur: Alexander Stark

Unter allen Fluorkunststoffen ist PTFE mit einem Anteil von 52 Prozent und einer Produktionsmenge von 140.000 Tonnen im Jahr der mit Abstand am häufigsten hergestellte. Was diesen Hochleistungskunststoff auszeichnet, erläutert Reichelt Chemietechnik in einem Magazinartikel.

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Bei der Herstellung von Pharmazeutika findet der Hochleistungs-Kunststoff PTFE, der bereits seit 1960 eine FDA-Zulassung hat, Einsatz.
Bei der Herstellung von Pharmazeutika findet der Hochleistungs-Kunststoff PTFE, der bereits seit 1960 eine FDA-Zulassung hat, Einsatz.
( Bild: Reichelt Chemietechnik )
  • Unter allen Fluorkunststoffen wird PTFE am häufigsten hergestellt
  • Aufgrund der extrem niedrigen Oberflächenspannung bleiben weder Flüssigkeiten noch Feststoffe an PTFE haften
  • Werkstoff mit hoher Temperaturbeständigkeit und chemischer Resistenz

Polytetrafluorethylen (PTFE) nimmt dank seiner besonders positiven Eigenschaften eine Sonderstellung unter den Kunststoffen ein. So ist die chemische Beständigkeit von PTFE praktisch universell gegeben, lediglich elementares Fluor und geschmolzene Alkalimetalle greifen den Kunststoff an. Auch Witterungseinflüsse, Ozon und UV-Strahlung, die bei vielen anderen Polymeren zu Versprödung führen, können PTFE nichts anhaben. Hinzu kommt, dass Bauteile aus diesem Fluorkunststoff im weiten Temperaturbereich von -200 °C bis +250 °C verwendet werden können.

Überall dort, wo hohe Ansprüche an Temperaturbelastbarkeit und chemische Resistenz gestellt werden, schätzt man diese Eigenschaften und verwendet häufig Schläuche, Dichtungen und Armaturen aus PTFE. Doch auch bei der Herstellung von Lebensmitteln und Pharmazeutika findet der Hochleistungs-Kunststoff, der bereits seit 1960 eine FDA-Zulassung hat, Einsatz. In der Medizintechnik werden nicht nur Schläuche, sondern auch Stents und Gehäuse von Herzschrittmachern aus Polytetrafluorethylen hergestellt. Denn dieses Material ist nicht nur physiologisch unbedenklich, sondern auch antiadhäsiv.

Anwendungsbeispiele aus dem Alltag sowie weitere Informationen zu technischen Eigenschaften und Herstellung erläutert Reichelt Chemietechnik im Magazinartikel „PTFE im industriellen Einsatz“.

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