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Jubiläum

B. Braun Melsungen feiert 150 Jahre Aesculap

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Wer hätte 1867 je gedacht, dass Menschen, die zuvor kaum im Stande waren zu laufen, dank künstlicher Gelenke ihre Mobilität wieder erlangen? Wer hätte gedacht, dass mit Hilfe hochpräziser Mikroinstrumente virtuos Clips im menschlichen Gehirn platziert werden, um dort lebensbedrohliche Blutungen zu verhindern?

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1867 gründete der Messerschmied Gottfried Jetter eine kleine Werkstätte für chirurgische Instrumente. Heute firmiert dieses Unternehmen unter dem Namen Aesculap.
1867 gründete der Messerschmied Gottfried Jetter eine kleine Werkstätte für chirurgische Instrumente. Heute firmiert dieses Unternehmen unter dem Namen Aesculap.
(Bild: B. Braun Melsungen AG)

Dass Ärzte mit Hilfe hochmoderner Kameras dreidimensional im Körper ihrer Patienten operieren können? Oder dass Chirurgen computergestützt millimetergenau durch die Anatomie ihrer Patienten navigiert werden?

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Die Geschichte der Chirurgie ist eine Geschichte positiver Grenzüberschreitung. Seit 150 Jahren forciert Aesculap die Dynamik dieses Erkenntnisgewinns mit innovativen Lösungen. Im Jahr 1867 gründete der Messerschmied Gottfried Jetter eine kleine Werkstätte für chirurgische Instrumente. Damit legte er nicht nur den Grundstein für die heutige Produktmarke Aesculap, sondern auch für den Ruf Tuttlingens als „Welthauptstadt der Medizintechnik“. Seit 1976 gehört Aesculap der B. Braun Gruppe an und ist damit Teil eines familiengeführten Konzerns mit 58.000 Mitarbeitern in mehr als 60 Ländern. Ihre Expertise fließt in über 5.000 Produkte sowie ergänzende Dienstleistungs- und Beratungsangebote ein. Mit diesem Portfolio ist B. Braun Systemanbieter, der im engen Dialog mit Kunden wegweisende Lösungen für die Gesundheit entwickelt.

Möglichkeiten der Chirurgie neu definieren

„Innovation ist ein wichtiger Wert der Unternehmenskultur von B. Braun. Mit dem Leitmotiv ,Wer hätte je gedacht, …?‘ zeigt Aesculap im Jubiläumsjahr, dass es uns in 150 Jahren immer wieder gelang, die Möglichkeiten in der Chirurgie neu zu definieren. Diese Historie begreifen wir als Verpflichtung und Verantwortung für die Zukunft“, sagt Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, Vorsitzender des Vorstands von Aesculap. Und er führt fort: „Angesichts der Schnelllebigkeit der Märkte ist es etwas Besonderes, wenn sich Innovationskraft mit Tradition und gewachsenem Vertrauen verbindet. Wir möchten in die Zukunft schauen: auf neue digitale Technologien, die heute noch scheinbar undenkbare Möglichkeiten eröffnen. Gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden wollen wir heute Visionen für die Chirurgie entwickeln, die morgen als Innovation das Leben und die Gesundheit der Menschen weltweit verbessern.“

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