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Messe Erfurt Auf dem Fachkongress der 17. Rapid.Tech 3D mitreden

| Redakteur: Peter Reinhardt

Unter dem Motto „Verstehen.Sehen.Erleben“ bringt die Rapid.Tech 3D Anbieter und Nutzer additiver Fertigungstechnik in diesem Jahr noch gezielter zusammen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem messebegleitenden Fachkongress zu, für den der Call for Papers auf die Zielgerade zusteuert.

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Der „Rapid.Tech 3D“-Fachkongress zählt zu den europäischen Leitveranstaltungen im Bereich der additiven Fertigung. Nur noch wenige Wochen können Vortragsvorschläge eingereicht werden.
Der „Rapid.Tech 3D“-Fachkongress zählt zu den europäischen Leitveranstaltungen im Bereich der additiven Fertigung. Nur noch wenige Wochen können Vortragsvorschläge eingereicht werden.
(Bild: Messe Erfurt)
  • Vorträge für zehn fachspezifische Foren gesucht
  • Aktuelle Forschungsergebnisse, Branchenneuheiten und Praxisbeispiele
  • 3D Pioneers Challenge geht in die fünfte Runde

Bereits zum 17. Mal lädt die Messe Erfurt zum „Rapid.Tech 3D“-Fachkongress ein. „Vom 5. bis 7. Mai 2020 werden erneut mehr als 1.000 Teilnehmer zu dieser europäischen Leitveranstaltung im Bereich der additiven Fertigung erwartet“, so der Veranstalter. Zehn fachspezifische Foren sollen dann den professionellen 3D-Druck in all seinen Facetten beleuchten. Wissenschaftler, Entwickler, Konstrukteure und Anwender aus dem In- und Ausland sind nun aufgerufen, aktuelle Forschungsergebnisse, Branchenneuheiten und Praxisbeispiele vorzustellen.

Eingereicht werden können Vorträge für zehn verschiedene Sessions, darunter die bewährten Foren

  • Medizin-, Zahn- & Orthopädietechnik
  • Werkzeug-, Modell- & Formenbau
  • Luftfahrt
  • Automobil & Mobilität

in denen neueste Entwicklungen dieser Branchen im Mittelpunkt stehen.

Die Anwendungsbreite additiver Technologien wächst

Der wachsenden Anwendungsbreite additiver Technologien werden neue Foren wie „Zukunft“ und „Basics in AM“ gerecht. Im „Forum Zukunft“ geht es unter anderem um 3D-gedruckte Elektronik, wohingegen das „Forum Basics in AM“ Insider und Newcomer auf einen möglichst einheitlichen Informationsstand bringen und Grundlagen der generativen Fertigungsverfahren anschaulich an Modellen, Bauteilen sowie Branchenlösungen vermitteln will.

Für alle zehn Sessions können Interessenten ihre Vortragsthemen bis 20. Januar 2020 bei der Messe Erfurt anmelden. Ein Fachbeirat aus Industrie-, Forschungs- und Anwendungsexperten bewertet die eingereichten Beiträge und wählt sie für die Foren aus.

Weiterhin Bestandteil des Kongressprogramms sind die Foren „AM Wissenschaft“ und „Software/Prozesse/Konstruktion“. Beiträge hierfür werden vor der Aufnahme in das Tagungsprogramm einer wissenschaftlichen Qualitätssicherung (Double-Blind Review von Abstract und Langfassung) unterzogen. Voraussetzung ist die Anmeldung der Vorträge mit einem zehnseitigen Full-Abstract bis 12. Februar 2020. Zum Formular

Für Beiträge, die in das Kongressprogramm aufgenommen werden, können Full-Abstracts im Umfang von 10 bis 14 DIN-A4-Seiten für den digitalen Tagungsband erstellt werden. Alle eingereichten Abstracts finden außerdem Aufnahme in den gedruckten Tagungsband der Rapid.Tech 3D 2020, dessen Veröffentlichung unter Verwendung einer ISBN-Nummer erfolgt. Jeder Vortrag kann somit als wissenschaftliche Publikation gewertet werden.

Award für 3D-Enthusiasten, Spezialisten, Entwickler und Querdenker

Zum Programm der Rapid.Tech 3D gehört ebenfalls wiederum der internationale Designwettbewerb „3D Pioneers Challenge 3DPC“. Zum fünften Mal werden die Finalisten ihre Projekte in Erfurt präsentieren. Der Award adressiert 3D-Enthusiasten, Spezialisten, Entwickler und Querdenker aus Hochschulen, Universitäten und Instituten sowie aus der Industrie oder aus Ingenieur- und Designbüros weltweit, die über den Tellerrand hinausschauen. Gefragt sind wieder mittels 3D-Druck kreierte zukunftsweisende Produkte, Konzepte und Leistungen in verschiedenen Kategorien, darunter auch Medtech. Für den Wettbewerb 2020 kommt neu die Kategorie Elektronik hinzu, die neben der Systemintegration auch neue Materialien bewertet.

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 35.000 Euro wird vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft gestiftet. Die 3D Pioneers Challenge ist damit weltweit einer der am höchsten dotierten Designwettbewerbe für Innovation in additiven Fertigungsverfahren. Partner der 3DPC wie Autodesk, Makerbot, Fusion 360 oder Netfabb unterstützen zudem mit weiteren Preisen. Für das mehrstufige Juryverfahren konnte der Veranstalter international anerkannte Experten aus Design, Anwendung und Industrie gewinnen.

Interessierte sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten bis zum 1. März 2020 zu bewerben. Für Studierende und Young Professionals ist die Teilnahme kostenfrei. Alle Informationen für Einreicher, die Ausschreibungsunterlagen sowie die Online-Anmeldung und Registrierung sind hier abrufbar.

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